Lotto-Fee Miriam Hannah zeigt das neue Ziehungsgerät für „6 aus 49“. 
Lotto-Fee Miriam Hannah zeigt das neue Ziehungsgerät für „6 aus 49“.  dpa/Oliver Dietze

Fast jeder kennt sie. Miriam Hannah (40), die versucht, das Glück zu den Menschen zu bringen. Und das wöchentlich: Schließlich ist Hannah die Lotto-Fee, die im Internet-TV die Ziehung der Lottozahlen präsentiert. Auch sie selbst fordert Fortuna heraus – allerdings nicht allein.

Die Moderatorin gesteht: Sie ist nicht nur die Lotto-Fee, sie spielt auch gerne Lotto. „Ich habe eine Tippgemeinschaft mit meiner Omi“, sagt Hannah, die auch unter dem Namen Audrey Hannah als Popsängerin auf der Bühne stand und mit dem Weihnachtshit „It’s December (And I’ll Be Missing You)“ bekannt wurde.

Lotto-Fee Miriam Hannah hat selber noch nicht das große Gewinnlos gezogen.
Lotto-Fee Miriam Hannah hat selber noch nicht das große Gewinnlos gezogen. Peter Kerkrath/Saar-Lotto

Nun als Lotto-Fee müsste sie ja Tipp-Expertin sein. Welche Zahlen gehen denn am besten? Doch Hannah und ihre Omi haben keine Lieblinge. „Wir wählen immer neue Zahlen aus“, sagt die Lotto-Fee.

Und das klappt? Gut, große Gewinne hätten sie bisher noch nicht gehabt, gibt Hannah zu. Das höchste sei eine dreistellige Summe gewesen. „Ich tippe gerne Zahlen, bei denen man erst mal das Gefühl hat: Das kommt niemals. Dabei fühle ich mich am wohlsten“, sagt die Lotto-Fee.

Lotto-Fee präsentiert neues Ziehungsgerät

Am 18. Januar wird die Lotto-Fee mit ihrem Kollegen Chris Fleischhauer neue Ziehungsgeräte für „Lotto 6 aus 49“ und die Superzahl einweihen.

Die Lotto-Fee als Sängerin und Radio-Moderatorin Audrey Hannah – hier mit Gitarrist Sascha Eigner und Sänger Sven Lauer von der Band Jupiter Jones. (2014). 
Die Lotto-Fee als Sängerin und Radio-Moderatorin Audrey Hannah – hier mit Gitarrist Sascha Eigner und Sänger Sven Lauer von der Band Jupiter Jones. (2014).  Imago/Star-Media

Die Trommel für die Kugeln werde vergrößert, eine zusätzliche Kamera filme das Innere. Das Ziehungsgerät aus Acrylglas für „6 aus 49“ hat einen Durchmesser von 780 Millimeter statt bisher 750 Millimeter. Die Ziehung werde damit transparenter. Den bisherigen Greifarm aus Stahldraht werde es nicht mehr geben, sondern einen durchsichtigen Auffangstutzen. Die Ziehung der Superzahl wiederum geschieht demnach gut sichtbar in einer Art Reifen.

Auch die bisher genutzten Tischtennisbälle werden von neuen Lottokugeln aus Weichkunststoff abgelöst. „Die aktuellen Maschinen gehen nach mehr als 60 Jahren und über 2300 gezogenen Lotto-Millionären in den wohlverdienten Ruhestand“, sagte Sven Osthoff, Geschäftsführer von Lotto Niedersachsen. „So können wir dafür sorgen, dass die Ziehungen unseres Klassikers auch in Zukunft stets reibungslos durchgeführt werden.“ Auch für die Zusatzlotterie „Super 6“ gibt es ein neues Ziehungsgerät.

In der Vergangenheit kam es gelegentlich zu Pannen bei der Ziehung – laut Lotto Niedersachsen musste der Ziehungsleiter bei fast 1000 Ziehungen mit dem bisherigen Gerät in drei Fällen eingreifen. Passende Ersatzteile für die alten Maschinen seien schwer und teils gar nicht mehr erhältlich. Auch künftig sollten für die Ziehungen Ersatzgeräte zur Verfügung stehen, kündigte die Lottogesellschaft an.