Maschinen von British Airways in London Heathrow. (Symbolbild)
Maschinen von British Airways in London Heathrow. (Symbolbild) dpa/Jonathan Brady/PA Wire

Es sollte doch nur ein ganz entspannter Flug werden. Aber schon vor dem Start ging alles schief. Dabei schien alles wie am Schnürchen zu laufen, als sich die Crew einer Boeing 777 vor einigen Tagen auf dem Flughafen London Heathrow auf den Start vorbereitete, um in Kürze zum Flug ins nigerianische Lagos zu starten. 

Aber man hatte die Rechnung ohne einen jungen Flugbegleiter gemacht, der an seinem ersten Tag im Dienst offenbar nicht in bester Form oder einfach nur sehr aufgeregt war. Jedenfalls hatte er einen rabenschwarzen Tag und während des Pushbacks der Maschine, also des Zurücksetzens der Maschine vom Gate, erwischte er einen falschen Hebel, löste damit versehentlich eine Notrutsche im hinteren Bereich des Flugzeugs aus.

British Airways: Startabbruch nach Pushback-Panne

Unruhe und Panik beim Bodenpersonal, das die Rettungsmannschaften alarmierte. Hätte sich ja um einen Notfall handeln können. War es dann ja aber zum Glück nicht. Also – Start abbrechen und alles auf Anfang.

Lesen Sie auch: Mann überlebt 24 Tage auf See – dank Ketchup, Knoblauchpulver und Brühwürfeln >>

Die Techniker mussten ran, um die Rutsche wieder zu „verpacken“, damit der Vogel abheben konnte. Und obwohl die Mechaniker in Rekordzeit von nur einer Stunde die Maschine wieder reisefertig machen konnten, verpasste man natürlich den Zeit-Slot für den geplanten Start. Was nichts anderes bedeutete, als dass noch mehr Verspätung hinzukam.

Als man dann endlich Richtung Afrika abhob, war die Crew immer noch dieselbe – lediglich den ungeschickten Notrutschen-Unglücksraben ließ man am Boden.

Lesen Sie auch: Panik bei Anna Ermakova vor „Let’s Dance“-Premiere: Boris-Becker-Tochter spricht über ihre wahren Ängste >>

Kosten für British Airways: etwa 55.000 Euro – es gibt günstigere Methoden, um kurz vor dem Start den Flieger zu verlassen.