Boris Becker mit seiner Ex-Frau Lilly. Die spricht jetzt über seine ersten Tage im Gefängnis. AP/Pawan Sharma

In seinen schwersten Stunden steht seine Familie zusammen. Boris Becker kann sich auch im Gefängnis des Rückhaltes seiner Liebsten sicher sein. Jetzt sprach erstmals seit dem Knast-Urteil Boris Beckers Ex-Frau Lilly. Sie verrät, wie es der Tennis-Ikone im Gefängnis geht und wie sie seinem Sohn Amadeus (12) die Nachricht beibrachte.

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Ihr erstes Interview seit dem Haftantritt von Boris Becker gab Lilly am Dienstagabend in der britischen TV-Sendung von „Piers Morgan Uncensored“ von Moderators Piers Morgan. Sie habe Kontakt zur jetzigen Freundin des einstigen Tennisstars. „Wir sind eine große Familie“, erklärte Lilly Becker. Und: „Wir halten jetzt alle zusammen, seine Ex-Frauen, die Kinder und seine jetzige Freundin Lilian. Das Erste, was wir alle taten, war, uns gegenseitig zu kontaktieren und zu sprechen.“

Familie hält für Boris Becker zusammen

Sie erzählte auch, dass sie immer noch mit Boris verheiratet ist, obwohl Berichte darauf hindeuten, dass sich das Paar im Mai 2018 scheiden ließ. „Ich bin immer noch seine Frau“, sagte Lilly. „Das mag eine entfremdete Frau sein, aber wir sind immer noch verheiratet.“

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Und wie geht es Boris Becker im Gefängnis? „Lilian hat mir gesagt, dass es ihm gut geht. Es geht ihm gut! Ich meine, es ist klar, dass das kein Fünf-Sterne-Hotel ist. Sie wissen, dass er sich schämt. Sie wissen, dass er gedemütigt ist. Der beste Weg, den er nun wählen kann, ist, mental stark und konzentriert zu bleiben, um diesen Brocken aus der Welt zu schaffen.“

Boris Becker kam mit Freundin Lilian De Carvalho Monteiro zur Urteilsverkündung. Imago/Mark Thomas/i-Images

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Boris Becker sitzt seit Freitag im berühmt-berüchtigten Wandsworth-Gefängnis im Süden Londons. Gewalt und Drogen sollen dort an der Tagesordnung sein. Es ist kalt und laut. Eine 6,5 Quadratmeter kleine Zelle soll sich Boris Becker mit einem Mitgefangenen teilen müssen – das Klo ist direkt neben dem Bett.

Lilly Becker selbst sei nach der Urteilsverkündung „völlig zusammengebrochen“. Sie konnte „nicht glauben“, was sie hörte, nachdem sie „überzeugt“ war, dass er eine mildere Strafe bekommen würde. „Ich musste mich zusammenreißen und wusste nicht, wie ich das machen sollte. Irgendwie habe ich es geschafft.“

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So erfuhr Sohn Amadeus (12) von der Haftstrafe von Boris Becker

Immerhin muss die Mama auch stark sein – für den gemeinsamen Sohn Amadeus. „Das wünsche ich niemandem, einem Zwölfjährigen zu erzählen, dass sein Vater ins Gefängnis gehen muss“, berichtet die 45-Jährige. „Es war das Härteste, was ich jemals machen musste. Er konnte es einfach nicht begreifen und kann es immer noch nicht. Ich habe ihm gesagt, dass wir alle Fehler machen.“  Dennoch wolle Amadeus seinen Vater bald möglichst im Gefängnis besuchen. „Er kann es kaum erwarten, seinen Vater zu sehen.“

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Kurz vor der Urteilsverkündung hatte Lilly noch einmal persönlich Kontakt zu ihrem Ex. Was waren ihre letzten Worte? „Ich sagte zu ihm, wir sehen uns nächstes Wochenende, wenn du willst. Es wird alles gut. Ich habe ihm dann ein Herz geschickt. Natürlich möchte ich ihn mit meinem Sohn bald besuchen, wenn Boris das möchte.“

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