Im Chempark in Leverkusen war Ende Juli ein Tank explodiert. dpa/Oliver Berg

Rund zweieinhalb Wochen nach der schweren Explosion mit anschließendem Großbrand im Chemiepark in Leverkusen ist der letzte Vermisste tot geborgen worden. Die Suche nach Vermissten sei damit abgeschlossen, teilte die Polizei in Köln am Freitag mit. Die Aufräumarbeiten und die Spurensicherung der Brandermittler gingen jedoch weiter. Insgesamt kamen bei dem Unglück am 27. Juli damit sieben Menschen ums Leben.

Bei dem Unglück wurden zudem 31 Menschen verletzt, einer davon schwer. Laut Werksleitung ereignete sich die Explosion im Tanklager der Sondermüllverbrennungsanlage des Chemieparks, in der Produktionsrückstände der dort ansässigen Firmen gesammelt und entsorgt werden.

Drei Tanks mit organischen Lösungsmitteln gerieten in Brand. Darin befanden sich nach ersten Schätzungen der Betreiber 600.000 bis 900.000 Liter Lösungsmittel. Die Ursache für das Unglück war weiter unklar.