Ein Sporttaucher bereitet sich im Cospudener See auf einen Tauchgang vor (Symbolfoto).  dpa/Sebastian Willnow

Nach tagelanger Suche ist am Samstag eine Leiche im Cospudener See bei Leipzig geborgen worden, wie die Deutsche Presse-Agentur heute vermeldet. Ob es sich dabei um den seit März vermissten Kanusportler aus dem Erzgebirge handele, sei noch unklar, teilte die Polizei am Samstag mit. Es müssten die Ergebnisse weiterer Untersuchungen abgewartet werden. Das Boot des 49-Jährigen war verlassen auf dem See gefunden worden. Seither fehlt von ihm jede Spur.

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Suche nach Leiche gestaltete sich für Polizei-Taucher schwierig

Am vergangenen Sonntag hatten Hobbytaucher in rund 30 Metern Tiefe eine Leiche gesichtet und die Polizei alarmiert. Daraufhin wurde noch an dem Tag und am Donnerstag vergeblich versucht, den Toten zu finden und zu bergen. Die Suche war laut Polizei schwierig, weil die Taucher in der Tiefe jeweils nur 15 bis 20 Minuten unten bleiben konnten.

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Am Freitagnachmittag wurden die Leiche schließlich von Hobbytauchern entdeckt und mithilfe einer Boje die Stelle markiert. Am Samstag bargen Polizeitaucher den Leichnam.