Robert Luddy übergibt Labrador Stout nahezu unverletzt seinem Herrchen. Foto: Austin-Travis County Emergency Medical Services

Bei dieser Aktion hatte „Stout“ riesiges Glück und einen Schutzengel aus Fleisch und Blut. Der Labrador war bei einem Ausflug mit seinem Herrchen im US-Bundesstaat Texas versehentlich von einer 21 Meter hohen Klippe gestürzt – und überlebte beinahe komplett unversehrt.

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Es war ein großer Zufall, dass Stout so schnell gefunden werden konnte. Denn unweit der Absturzstelle absolvierte der Sanitäter Robert Luddy gerade ein Seiltraining. Er aß gerade zu Mittag, als er plötzlich Hilferufe hörte und ihnen folgte. Als er hörte was passiert war, und vom Hundebesitzer die Absturzstelle beschrieben bekam, zögerte er nicht lang und machte sich fertig zum Abseilen.

Retter Luddy kommt mit Stout aus dem Abgrund. Sein Herrchen rennt ihnen entgegen. Foto:  Austin-Travis County Emergency Medical Services

Große Hoffnung, dass er Stout lebend finden würde, hatte Retter Luddy nicht, wie es in einer Mitteilung seines Arbeitgebers, den Austin-Travis County Emergency Medical Services (ATCEMS), heißt. Doch wie durch ein Wunder hatte Stout überlebt – und war auch größtenteils unverletzt. „Er muss 21 Meter tief gefallen sein und auf dem Weg nach unten gegen ein paar Äste und Büsche gestoßen sein“, so Luddy. „Ich war begeistert, ihn in so gutem Zustand vorzufinden. Auch ein Not-Tierarzt, der sich den Labrador anschaute, konnte Entwarnung geben. Stout hatte sich keine schweren oder inneren Verletzungen zugezogen.

Für Labrador Stout und seinen Besitzer war es dank glücklicher Zufälle und dem Einsatz von Robert Luddy eine „beängstigende Geschichte mit einem glücklichen, guten Ende“, wie die ATCEMS auf Facebook schrieben.