Drei Menschen wurden bei dem Einsturz verletzt. AP/Gene J. Puskar

Wenige Stunden vor einem Besuch von US-Präsident Joe Biden in Pittsburgh ist in der US-Metropole eine schneebedeckte Brücke mit einer wichtigen Verkehrsverbindung eingestürzt. Pittsburghs Bürgermeister Ed Gainey sagte am Freitag am Ort des Vorfalls, es gebe keine Todesopfer. „Wir haben Glück gehabt.“ Drei Menschen seien verletzt worden, es schwebe aber niemand in Lebensgefahr. Die Brücke sei zuletzt im vergangenen September inspiziert worden.

Biden will bei seinem Besuch in Pittsburgh am Nachmittag unter anderem über die Modernisierung der maroden Infrastruktur in den USA sprechen.

Der Vizegouverneur des US-Bundesstaats Pennsylvania, John Fetterman, sagte im Sender CNN, der Brückeneinsturz unterstreiche auf „schreckliche Art und Weise“, wie drängend die Infrastruktur-Mängel in den USA seien. Das Weiße Haus teilte mit, Biden sei über den Vorfall informiert worden, der aber nichts an den Besuchsplänen ändere. Man sei mit Behörden vor Ort in Kontakt, „um zu erfahren, ob wir zusätzliche Hilfe leisten können“.

Weniger Verkehr als üblich

Fetterman sagte an der eingestürzten Brücke: „Glücklicherweise beginnen die Schulen wegen des Wetters mit zwei Stunden Verspätung, es war also weniger Verkehr als an einem normalen Tag.“ Bei der Brücke habe es sich um eine wichtige Verkehrsader in die Stadt gehandelt.

Feuerwehrchef Darryl Jones sagte, zum Zeitpunkt des Einsturzes seien drei bis vier Fahrzeuge auf der Brücke gewesen. Der Zusammenbruch habe außerdem zu einem „massiven Gasleck“ geführt. Das Gas sei vorübergehend abgestellt worden. Die Ursache für den Einsturz der Brücke werde untersucht.