Dieses Acrylbild wurde dem Künstler im ICE gestohlen. Es ist 25.000 Euro wert. Bundespolizei München

Sein Schläfchen im Zug kommt einen Künstler teuer. Der 44-Jährige war in einem ICE mit einem Kunstwerk zu einer Auktion unterwegs. Er schlief während der Fahrt ein. Als er aufwachte, war sein 25.000 Euro teures Gemälde weg. Gestohlen!

Wie konnte das passieren? Der Künstler war am Freitag in Köln in den ICE nach München gestiegen. Dort in München wollte er das ein mal einen Meter große Acrylbild in eine Auktion geben. Das Kunstwerk stellte er im Zug hinter sich in eine Nische zwischen zwei Sitze. 

Teures Nickerchen: Als er in München aufwachte, war das Bild weg

Kurz nach der Abfahrt des Zuges gegen 10 Uhr schlief der Maler ein. Als er bei seiner Ankunft in München wieder aufwachte, war sein Bild weg. Den Diebstahl zeigte der 44-Jährige umgehend bei der Bundespolizei München an, wie diese berichtet. Eine unmittelbar im Anschluss durchgeführte Videoauswertung der Aufzeichnungen an den Bahnhöfen, an denen der ICE hielt, brachte allerdings keine Hinweise auf den oder die Diebe.

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Bei dem Kunstwerk handelt es sich um ein farbenfrohes Acrylbild, welches mit fluoreszierender Farbe gemalt und auf einen Rahmen gespannt wurde. Der Wert des Bildes liegt bei ca. 25.000 Euro. Hinweise zum Verbleib des Bildes erbittet die Bundespolizei unter Tel. 089 51 55 50 1111.

Die Bundespolizei München hofft auf Hinweise zum Verbleib dieses Acrylbilds, das dem Künstler im ICE gestohlen wurde. Es ist 25.000 Euro wert. Bundespolizei München

Zudem mahnt die Münchner Bundespolizei Reisende zur Vorsicht:

  • Behalten Sie Ihr Gepäck stets im Auge 
  • Lassen Sie sich nicht ablenken
  • Seien Sie überall, wo Sie Einblick z.B. in Ihre Geldbörse gewähren, besonders vorsichtig
  • Seien Sie auch bei Hilfsangeboten, z.B. beim Einsteigen und Gepäck in den Zug tragen, stets wachsam

Und wenn's doch passiert? Zeigen Sie jeden Diebstahl schnellstmöglich bei der nächstgelegenen Polizeidienststelle an. In allen größeren Bahnhöfen können Sie Ihre Anzeige bei Dienststellen der Bundespolizei aufgeben. Nur so können gegebenenfalls geeignete Maßnahmen ergriffen werden.