Im Kampf gegen Cyberkriminalität wurden mehrere kriminelle Chats im umstrittenen Messengerdienst Telegram mit tausenden Mitgliedern gesprengt. Foto: AFP

Im Kampf gegen Cyberkriminalität haben das Bundeskriminalamt und die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main mehrere kriminelle Chats im umstrittenen Messengerdienst Telegram mit tausenden Mitgliedern gesprengt. Insgesamt seien neun Chatgruppen mit rund 8000 Mitgliedern "übernommen und sichergestellt" worden, teilten die Ermittler am Freitag mit. In den Gruppen wurde demnach unter anderem mit Drogen und Waffen gehandelt.

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28 Beschuldigte aus Deutschland und Österreich seien bisher identifiziert worden. Gegen sie gingen die Ermittler am Donnerstag mit einer Razzia vor. Die deutschen Behörden ermitteln gegen 13 Beschuldigte zwischen 18 und 54 Jahren.

Zwei Männer aus dem Landkreis Offenbach wurden festgenommen. Gegen einen von ihnen lag bereits ein Haftbefehl vor. Bei der Razzia beschlagnahmten die Ermittler unter anderem vier Kilogramm Drogen, acht Waffen und 8000 Euro Bargeld.