Transgender-Mann Ash Patrick Schade brachte im Oktober 2020 ein gesundes Mädchen zur Welt. Instagram

Es gibt Geschichten, die klingen so verrückt, dass man sie kaum glauben mag. Und doch sind sie wahr. So wie diese hier: Ash Patrick Schade (28) brachte vor etwas mehr als einem Jahr ein Baby zur Welt. Der Transgender-Mann hatte bereits zwei Jahre lang Testosteron und Östrogenblocker genommen, um seine Transition zum Mann auf den Weg zu bringen. Doch nach einem One-Night-Stand wurde er schwanger. Klingt unglaublich – und mehr noch, dass ihn deshalb zunächst niemand behandeln wollte!

„Es war mir nie in den Sinn gekommen, dass ich während der Einnahme von Testosteron- und Östrogenblockern schwanger werden könnte, da dies so selten vorkommt“, erklärt Ash Patrick Schade aus Huntington in West Virginia.

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Transgender-Mann wird schwanger nach One-Night-Stand

Und so kam es, wie es kommen musste. Nach einem One-Night-Stand, mit dem er über eine gescheitere Beziehung hinwegkommen wollte, hielt der 28-Jährige plötzlich einen positiven Schwangerschaftstest in den Händen. „Es war ein riesiger Schock, aber ich habe mich in meinen Bauch verliebt“, sagt er rückblickend.

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Das kleine Mädchen ist mittlerweile ein gutes Jahr alt, lebt glücklich mit zwei Vätern zusammen. Instagram

Aber was macht man dann als Mann, der schwanger ist? Eigentlich zum Arzt gehen, wie es jede schwangere Frau auch tun würde. Nur wollte niemand den Transgendermann behandeln. „Niemand wollte meinen Fall übernehmen“, sagt Ash Patrick Schade. „Ich war so ein Hochrisiko-Fall mit viel Potenzial für Probleme in der Schwangerschaft."

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Schließlich fand er aber einen Arzt und Geburtshelfer, mit deren Hilfe er ein gesundes Mädchen zur Welt bringen konnte.

Transgender-Mann will mehr Babys bekommen

Das Glück perfekt macht die Tatsache, dass Ash Patrick Schade bereits einen Monat nach den Schwangerschafts-News einen Mann kennenlernte, den er nun seinen Ehemann nennen darf: Jordan (28). Gemeinsam ziehen die beiden nun das Mädchen groß.

Und es gibt noch eine Überraschung: „Es mag widersinnig klingen, aber die Geburt fühlte sich wie eines der männlichsten Dinge an, die ich je getan habe“, erklärt Ash Patrick Schade und hat beschlossen, sich mit seiner Geschlechtsumwandlung vorerst zurückzuhalten, um weitere Kinder bekommen zu können.