Kim Kardashian kommt zur Verleihung der WSJ. Magazine 2019 Innovator Awards im Museum of Modern Art. Evan Agostini/Invision/AP/dpa

Zu Weihnachten will sie sich selbst ein Geschenk machen – und endgültig Single sein. Deshalb zog Kim Kardashian West jetzt vor das Gericht in Los Angeles und beantragte, dass ihr Status von verheiratet offiziell auf ledig geändert wird. Dazu will die 41-Jährige auch ihren Mädchennamen zurückerhalten. Sprich, sie will das „West“ in ihrem Nachnamen wieder ablegen, obwohl sie in ihrem Geschäftsleben weiterhin ihre alten Initialen benutzt – wie für ihrer Marken KKW Beauty und KKW Fragrance.

Kims Tiefschlag gegen Kanye kam nur Stunden, nachdem dieser bei einem Benefiz-Konzert mit Drake sie während seines Hits „Runaway“ angebettelt hatte: „Ich will, dass du zu mir zurückrennst. Insbesondere du, Kimberly!“

Kim und Kanye streiten ums Sorgenrecht und ums Millionen-Vermögen

Mit ihrem juristischen Manöver will Kardashian das laufende Scheidungsverfahren, bei dem es um Sorgerecht sowie die Aufteilung des Ehevermögens geht, vom Beziehungsstatus trennen. Laut Insider passiert es wahrscheinlich auf Anraten ihrer Staranwältin Laura Wasser, die das ihren Promi-Klienten in der Regel empfiehlt. Denn Scheidungen in Hollywood können sich oft viele Jahre – so wie bei Brangelina – hinziehen, bis sie endlich durch sind. Was ein Problem ist, wenn sich die Partner in der Zwischenzeit den nächsten Ehepartner in spe geschnappt haben und sich wieder das Ja-Wort geben wollen.

Kanye und Kim hatten im Mai 2014 geheiratet. Imago Images

Dass der Richter Kims Antrag stattgeben wird, ist reine Formsache. Kanyes Reaktion darauf, dass seine Hoffnung auf eine Wiedervereinigung so gut wie zerstört sind, wurde bislang nicht überliefert. Ein Insider verriet „People“, dass Kardashian mit ihrer Ehe schon länger abgeschlossen hat: „Aber sie weiß, dass es für Kanye sehr schwierig ist, damit umzugehen. Deshalb überrascht sie es auch nicht, wenn er sie öffentlich bittet, zu ihm zurückzukommen. Sie versucht, ihm möglichst respektvoll gegenüberzutreten!“

Bereits Ende November hatte der Rapper bei einer Hilfsaktion für Obdachlose in Los Angeles seine Überzeugung kundgetan, dass er und Kim mit himmlischer Hilfe wieder zusammen kommen: „Ich habe Dinge in der Öffentlichkeit gemacht, die als Ehemann nicht akzeptabel sind. Aber ich nehme die Dinge jetzt selbst in die Hand, ich bin der Priester in meinem Heim. Ich muss mein Heim wieder heil bekommen. Gott wird uns wieder zusammenbringen!“

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West deutete an, was er als wahren Grund für seine Trennung von Kim sieht: Die Reality Show der Kardashians. Er wetterte, dass „ich die Geschichte meine Familie schreibe und nicht irgend ein Streaming-Service oder der Sender „E!“ (dort lief „Keeping Up With The Kardashians“ in den USA).