Das Warten auf einen Impfstoff könnte bald ein Ende haben. Foto: Imago Images/Christian Ohde

Keine schweren Nebenwirkungen und 90-prozentiger Schutz vor Covid-19 – der neuentwickelte Impfstoff der Mainzer Firma Biontech und des US-Pharmariesen Pfizer ist der große Hoffnungsschimmer im Kampf gegen Corona. Doch ganz ohne Nebenwirkung läuft die Impfung doch nicht ab.

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Die meisten Testpersonen, die von der „Daily Mail“ interviewten wurden, erlitten Kopfschmerzen, Fieber und Gliederschmerzen – „wie nach einer Grippeimpfung“. Carrie, eine Publizistin aus Missouri: „Nach der ersten Injektionen Anfang September waren die Symptome ziemlich leicht. Nach der zweiten wurden sie schwerer. Ich fühle mich sehr stolz, dass ich meinen Teil dazu getan habe, Covid in den Griff zu bekommen.“

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Testperson Glenn Deshields, ein Lobbyist aus Texas, kamen die Nebenwirkungen sehr bekannt vor: „Es war so wie ein schwerer Kater.“ Das Positive: Wie bei allen Testpersonen verschwanden die Nebenwirkungen auch bei dem 42-Jährigen sehr schnell. Als er die positiven Nachrichten über die Studie erfuhr, musste Deshields an seinen Großvater denken: „Er hat immer erzählt, dass seine erste Kindheitserinnerung das Glockenläuten nach Ende des 1. Weltkriegs war. Die Menschen waren so froh, dass der schlimme Krieg vorbei war. So ähnlich habe ich mich auch gefühlt. Bald ist es vorbei!“