Karl Theodor zu Guttenberg (Archivbild)
Karl Theodor zu Guttenberg (Archivbild) imago/IP3press

Er ist wieder da und er macht jetzt was mit Medien: Den Ex-Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) zieht es vor die Fernsehkamera und wieder ins Licht der Öffentlichkeit. Er bekommt zwar keine Samstagabend-Show beim Kölner Privatsender aber vielleicht ist der erste Schritt einer großen Fernsehkarriere ja gemacht.

Zunächst sind es aber nur zwei Dokumentationen, die der ehemalige Bundesverteidigungsminister zu Guttenberg bei RTL präsentieren wird. RTL Deutschland und der Ex-Politiker vereinbarten nach Angaben des Senders vom Montag zwei sogenannte Docutainmentsendungen für das Streamingangebot RTL+. Zu Guttenberg werde als Moderator und Interviewer durch die beiden 90-minütigen Sendungen führen.

Die Sendungen sollen den Angaben zufolge noch in diesem Jahr ins Programm kommen. Allerdings wurden bisher keine konkreten Themen oder Inhalte des neuen Formats bekannt. RTL übt sich in Geheimniskrämerei, will dies erst vor dem Sendestart bekannt geben.

Rücktritt nach Plagiaten in der Doktorarbeit

Zu Guttenberg war bis 2011 Verteidigungsminister, bevor er wegen der Plagiatsaffäre um seine Dissertation zurücktrat. Ende Februar 2011 erkannte ihm die Universität Bayreuth den juristischen Doktortitel ab.

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Nach der peinlichen und karriereknickenden Affäre zog mit seiner Familie in die USA und nahm eine Tätigkeit als Berater auf. 2018 legte zu Guttenberg an der University of Southampton in Großbritannien eine neue Doktorarbeit vor, darin beschäftigte er sich mit Korrespondenzbanken.

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