Hummeln sind cool – immer leicht übergewichtig und wollen keinen Stress. Jetzt sollen sie und ihre sumenden Gefährten wieder mal durchgezählt werden. Man kann ganz einfach mitmachen.
Hummeln sind cool – immer leicht übergewichtig und wollen keinen Stress. Jetzt sollen sie und ihre sumenden Gefährten wieder mal durchgezählt werden. Man kann ganz einfach mitmachen. dpa/Oliver Berg

Es summt und brummt in der Natur überall zu dieser Jahreszeit. Aber ganz genaues weiß man nicht –insbesondere, wieviele Krabbeltiere denn so unterwegs sind in Wald und Flur. Deshalb ruft der Naturschutzbund Nabu erneut zum Insektenzählen auf.

Naturinteressierte sollen vom 5. bis 14. August eine Stunde lang an einem schönen Platz mit Blick in die Natur Insekten zählen, teilte der Nabu am Dienstag in Hannover mit. Das Beobachtungsgebiet sollte nicht größer sein als etwa zehn Meter in jede Richtung vom eigenen Standpunkt aus. Bei der Aktion sollten alle gesichteten Insekten gezählt und gemeldet werden.

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Der Nabu-Insektentrainer hilft beim Zählen

Mit Hilfe des Nabu-Insektentrainers (www.insektentrainer.de) ließen sich die Sechsbeiner einfach erkennen und unterscheiden, hieß es. Wer sich bei der Bestimmung nicht ganz sicher sei, könne auch einfach die Gruppe des Insekts, zum Beispiel Schmetterling oder Käfer, angeben. Gemeldet werden die Beobachtungen per Online-Formular unter www.insektensommer.de oder über die kostenlose Web-App „NABU-Insektensommer“. Die Ergebnisse würden vom Nabu ausgewertet und zeitnah veröffentlicht.

An der ersten Zählphase hätten sich mehr als 10.000 Menschen beteiligt, hieß es weiter. Im Fokus standen dabei die Hummeln und ihre unterschiedlichen Unterarten. Besonders häufig seien Erdhummeln, Steinhummeln und Ackerhummeln gezählt worden. Der Nabu erwarte mit Spannung auch die Meldungen über Schmetterlinge. Denn bereits in der ersten Zählphase seien deutlich mehr Schmetterlinge als im Vorjahr gemeldet worden.

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