Logan Smith sitzt in Untersuchungshaft. Polizei

Logan Smith hatte sechs Wochen lang einen Mann ausgeguckt, der in seiner Gegend immer um dieselbe Zeit früh morgens durch einen abgelegenen Park in Cocoa (Bundesstaat Florida) joggte. Der Teenie plante, den Jogger zu töten, um mit der Leiche seine sexuellen Fantasien zu befriedigen. Sein perverser wie brutaler Plan ging nicht auf: Sein Opfer war ein Meister in Martial Arts.

Smith hatte sich im Morgengrauen hinter einem Baum versteckt. Er hatte einen Gürtel mit dabei, mit dem er sein Opfer von hinten die Luft abschnüren und zu Boden reißen wollte. Mit einem Hammer wollte er dann dem Jogger den Schädel einschlagen und den Toten mit dem Auto zu sich nach Hause transportieren. Der erste Teil des Plans ging auf.

Opfer setzte Kampfsportkünste ein

Der Mann hörte beim Laufen Musik und trug Ohrstöpsel, weshalb er den Angreifer erst bemerkte, als sich die Lederriemen um seinen Hals legte, ihm die Luft abschnürte und er zu Boden gezogen wurde. Nur dass das Opfer reflexartig seine Kampfsportkünste einsetzte und den verdutzten Angreifer mit einer Kombi aus Schlägen und Tritten außer Gefecht setzte. Dann kniete das „Opfer“ auf der Brust des Möchtegern-Killers und hielt ihn so lange in Schach, bis die Polizei eintraf.

Laut in der „Daily Mail“ zitierten Polizeibericht soll der 18-Jährige gestanden haben, er sei auf seinen Mordplan gekommen, „nachdem er Gewaltakte und Mord-Szenarien in einem Film gesehen hat.“ Laut Polizei hatte Smith ein Bettlacken mit dabei, in dem er die Leiche nach Hause transportieren und dort in seinen begehbaren Kleiderschrank deponieren wollte: „Er wollte mit seinem Opfer dann spielen, um seine sexuellen Fantasien zu erfüllen.“ Smith habe beim Verhör keine Reue gezeigt und es nur sehr bedauert, dass „ich total Pech hatte, dass mein Opfer stärker war als ich!“

Der Highschool-Schüler sitzt in Untersuchungshaft und soll am 10. Februar wegen versuchten Mordes vor Gericht erscheinen. Ihm droht eine Höchststrafe von lebenslanger Haft.