Ein spanischer Polizeiwagen (Symbolfoto)
Ein spanischer Polizeiwagen (Symbolfoto) Imago/Gudath

Der eiskalte Mord an der Krankenschwester Johanna K. (21) aus dem nordrhein-westfälischen Warendorf: Offenbar hat die Polizei jetzt ihren Mörder gefasst. Der 30-Jährige wurde mit europaweiten Haftbefehl gesucht. Zielfahnder spürten ihn nun in Spanien auf.

Auf einer Autobahn kurz vor der Hauptstadt Madrid hatten die Zielfahnder der spanischen Polizei den tatverdächtigen Mann festgenommen. Ein Sprecher der Polizei Münster sagte: Der Beschuldigte hatte sich widerstandslos festnehmen lassen. Die Staatsanwaltschaft wird nun seine Auslieferung beantragen. Ein Richter hatte am Sonntag Haftbefehl wegen des Verdachts des Mordes, der Vergewaltigung und des Raubs mit Todesfolge gegen den Mann erlassen.

Der 30-Jährige und Johanna K. sollen sich gekannt haben. Am Mittwoch vor einer Woche habe der Mann die Krankenschwester frühmorgens an der Tür ihres Wohnhauses abgefangen und sie mit einem Messer zurück in ihre Wohnung gedrängt haben. Dort soll er sie vergewaltigt und anschließend getötet haben.

Kurz darauf soll er mit der EC-Karte der Frau Bargeld von deren Konto abgehoben haben. Kollegen fanden Johanna tot in der Wohnung, nachdem sie nicht an ihrer Arbeitsstelle erschien. Am Abend fanden Ermittler an einem Baggersee das Sweatshirt, das Portemonnaie und das Handy der Toten, die der Mörder weggeworfen hatte.