Der mysteriöse Monolith auf der britischen Isle of Wight. Foto: AFP/Alexia Fishwick

Da haben sich aber schnell ein paar Nachahmer gefunden. Nachdem eine mysteriöse Metallsäule in der Wüste im US-Bundesstaat Utah für einen mittleren Medienrummel und reichlich Spekulationen gesorgt hatte, wurde nun ein ganz ähnliches Gebilde auf der britischen Isle of Wight entdeckt.

Bewohner der Insel entdeckten das schlanke, verspiegelte Gebilde zufällig beim Strandspaziergang auf der Westseite der Ärmelkanal-Insel, wie britische Medien am Dienstag berichteten. Die Britin Alexia Fishwick sagte der Nachrichtenagentur PA, Bekannte hätten ihre Fotos des „wirklich ziemlich magischen“ Monolithen erst für eine Photoshop-Collage gehalten.

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„Ich bin mir nicht sicher, ob es sich um Aliens, einen Coldplay-PR-Gag oder einen lokalen Spiegelhändler handelt, der seine Geschäfte ankurbeln will – aber es hat uns alle zum Strand gelockt“, schreibt der Inselbewohner DJ Rob da Bank auf Twitter.

Doch der Fund in Großbritannien war nicht der einzige Nachahmungsversuch: Auch in einem Naturgebiet im Norden der Niederlande tauchte eine Metall-Säule auf. Spaziergänger hatten sie im Naturgebiet De Kiekenberg bei Oudehorne in der nördlichen Provinz Friesland am Sonntagmorgen entdeckt. Am selben Abend bereits war sie wieder verschwunden. Wer das Objekt dort hingestellt und später wieder weggeholt hatte, ist für Anwohner und Behörden ein Rätsel. Selbst die sonst als sehr nüchtern geltenden Friesen schlossen nicht aus, dass der Monolith ein „Zeichen von Aliens“ sein könnte, wie Schaulustige dem Leeuwarder Courant sagten.

Der Monolith, der in der Wüste von Utah auftauchte, war der erste. Im Anschluss gab es zahlreiche Nachahmer-Aktionen. Foto: AP/Terrance Siemon

In den vergangenen Tagen waren bereits in den USA und in Rumänien ähnliche Gebilde aufgetaucht - und teilweise nur wenige Tage später wieder verschwunden. Das löste großes Rätselraten in den sozialen Medien aus. Beobachter vermuteten Installationen von Künstlern oder eine Hommage an den Science-Fiction-Film „2001: Odyssee im Weltraum“, in dem ähnliche Objekte eine Rolle spielen.

Das Künstlerkollektiv The Most Famous Artist, das sich für den Monolithen in Utah verantwortlich gezeigt hatte, wies den Berichten zufolge die Vermutung zurück, es könne auch auf der Isle of Wight aktiv gewesen sein.