Ein Jäger in Russland hat einen Mann versehentlich erschossen, weil er ihn für ein Wildschwein gehalten hat (Symbolbild). Foto: Lino Mirgeler/dpa

Ein Jäger in Russland hat einen Mann versehentlich erschossen, weil er ihn für ein Wildschwein gehalten hat. Der 43-jährige Polizist sei an seinem freien Tag zum Jagen im Wald gewesen, teilte das Innenministerium der autonomen Republik Mari El mit. Er habe Rascheln im Gebüsch und Bewegungen wahrgenommen und dann geschossen, hieß es weiter. Medien berichten, er habe den ebenfalls jagenden, 48 Jahre alten Geschäftsmann für ein Wildschwein gehalten.

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Als er dann zu seiner vermeintlichen Beute lief, fand er dem Ministerium zufolge den Mann mit Schusswunde am Hals am Boden liegen. Er wählte demnach direkt den Notruf und leistete Erste Hilfe. Dennoch starb der Schwerverletzte noch vor dem Eintreffen der Rettungskräfte. Das Unglück ereignete sich laut Mitteilung bereits am Dienstag. Die Ermittlungen zu dem Fall laufen.