Gregory Jarvis hatte bei einem Bingo-Spiel der Klassenlotterie den Jackpot gewonnen. Doch bevor er den Gewinn einlösen konnte, ertrank er. Facebook

So dicht liegen unglaubliches Glück und tödliches Pech beieinander. Ein Mann aus Michigan hatte bei einem Bingo-Spiel der Klassenlotterie den Jackpot gewonnen. Um die 45.000 Dollar ausgezahlt zu bekommen, brauchte Gregory Jarvis einen Ausweis, den er nicht mithatte. Auf dem Nachhauseweg ertrank der 57-Jährige.

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Jarvis hatte mit seinem Segelboot in Caseville am Lake Huron halt gemacht. In der Kneipe Blue Water Inn kaufte er sich außer einem Bier noch einen „Club Keno“-Bingoschein und gewann. Bar-Besitzerin Dawn Talaski im örtlichen TV-Sender WJRT: „Er war so ein netter und ruhiger Kerl. Er meinte nur: ‚Großartig‘, ich hab den Jackpot geknackt.‘“ Um sein Glück zu teilen, gab Jarvis ein paar Runden Bier aus und stellte auch ein Foto von sich mit dem Gewinnerschein per Handy auf Facebook. Er versicherte Talaski, dass er am nächsten Tag nach der Arbeit wiederkommen und sich das Geld abholen wollte.

Als Jarvis dann aber nicht erschien, fand Talaski es merkwürdig: „Zufällig kam sein Boss bei uns zum Essen vorbei. Als ich ihn fragte, erzählte er mir, dass Gregory unentschuldigt nicht nur Arbeit gekommen war. Aber dann dachte ich, dass er vielleicht seinen Gewinn noch woanders zu stark gefeiert hat.“

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Polizei geht von einem tragischen Unfall aus

Am nächsten Morgen entdeckte ein Anwohner die Leiche von Jarvis. Sie war zusammen mit seinem Boot ans Ufer eines Privatstrands am Lake Huron gespült worden. In der Hosentasche des Toten war noch der Jackpot-Schein. Polizeichef Kyle Romzek geht von einem tragischen Unfall aus: „Wie es aussieht, ist er beim Antauen seines Boots am Steg ausgerutscht. Er ist mit dem Kopf gegen die Reling geknallt, ins Wasser gefallen und ertrunken. Es gibt keinerlei Anzeichen von Fremdeinwirkung.“

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Immerhin wurde das Ticket getrocknet und seiner Familie übergeben, die es in seinem Namen einlösen kann. Talaski: „Das meiste wird für die Beerdigungskosten draufgehen. Es ist einfach nur traurig!“