Das letzte Foto, das die Familie der Influencerin Elena Huelva vom Moment ihres Todes postete.
Das letzte Foto, das die Familie der Influencerin Elena Huelva vom Moment ihres Todes postete. Instagram/Elena Huelva

Gerade einmal 13 Jahre alt war Elena Huelva, als Ärzte bei ihr eine Diagnose stellten, die ihr ganzes Leben mit einem Tag auf den Kopf stellte. In der Biopsie ihres Gewebes wiesen die Onkologen Spuren des hochaggressiven Ewing-Sarkoms nach. Diese äußerst seltene Krebsart befällt ganz überwiegend Kinder und Jugendliche, die oftmals wenige Jahre nach der Diagnose versterben. Laut Deutschem Krebsregister erkranken hierzulande jährlich etwa 50 Kinder und Jugendliche an dieser Krebsart. Meist tritt es im zweiten Lebensjahrzehnt auf, befällt Knochen oder Weichteile und streut Metastasen, die schließlich zum Tod führen. 

Lesen Sie auch: „Die Branche versagt“: DARUM wechselt ein Journalist zu den Klima-Aktivisten der „Letzten Generation“ >>

Lesen Sie auch: Horoskop für heute: Freitag, der 6. Januar 2023! So wird Ihr Tag – laut Ihrem Sternzeichen >>

Elena Huelva hat sich von der Krebsdiagnose nicht erschüttern lassen, sondern ihr Schicksal in die Hände genommen. Ihren jahrelangen Kampf gegen den Krebs hat sie zum Thema ihrer zahlreichen Posts und Videos auf TikTok und Instagram gemacht – und damit Millionen Follower gewonnen.

Darum war Elenas Kampf gegen den Krebs nicht vergebens

Am Dienstag postete Elena mit letzter Kraft einen letzten Instagram-Post am Krankenbett: Am Morgen sei sie nicht gerade in Bestform gewesen, untertrieb sie dort. Sehr schwierige Tage seien dies. „Aber wie ihr wisst, bin ich stärker … Ich will, dass Ihr wisst, dass ich den Kampf vor langer Zeit gewonnen habe.“

Noch am selben Tag starb Elena. In ihrer Instagram-Story bedankten sich Elenas Angehörige bei deren Followern: „Seit heute Morgen tanzt Elena, schaut von ihrem Stern auf euch herab.“ So kämpferisch sich Elena bis zu ihrem Tod gab, verabschiedet hatte sie sich bereits vor Wochen, als sie in einem Video versicherte, dass ihr Leben nicht vergebens war. „Denn ich habe gekämpft und erreicht, was ich erreichen wollte: Auf die Krankheit aufmerksam zu machen.“ Am Ende gehe es darum, „zu leben, Erinnerungen zu schaffen. Ich werde viele gute Erinnerungen mit vielen wunderbaren Menschen mitnehmen“.