Andrew Tate (m.) bei seiner Festnahme durch die rumänische Polizei Ende Dezember vergangenen Jahres. 
Andrew Tate (m.) bei seiner Festnahme durch die rumänische Polizei Ende Dezember vergangenen Jahres.  dpa/AP/Screenshot/Observator Antena 1 

Gerade noch stritt er sich mit Klima-Aktivistin Greta Thunberg, nun muss der britisch-amerikanische Influencer Andrew Tate trotz seines Berufungsantrags weiter in Rumänien im Knast ausharren.  

Andrew Tate (36) bleibt in Haft. Ein Gericht in rumänischen Hauptstadt Bukarest wies am Dienstagabend einen Berufungsantrag gegen die verhängte Untersuchungshaft zurück. Gestellt hatten den Antrag Tate, sein ebenfalls inhaftierter Bruder Tristan Tate und zwei mutmaßliche rumänische Mittäterinnen, wie rumänische Medien berichteten.

Verdacht auf Menschenhandel und Vergewaltigung

Die Vier waren wegen Verdachts auf Vergewaltigung, Menschenhandel und Geldwäsche Ende Dezember festgenommen worden, unmittelbar danach hatte ein Gericht eine 30-tägige Untersuchungshaft angeordnet. Dagegen konnte Widerspruch eingelegt werden.

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Die Verdächtigen sollen junge Frauen dazu gezwungen haben, in kommerziell verbreiteten Sex-Videos mitzuwirken, die laut Medienberichten in einer Villa im Dorf Voluntari bei Bukarest produziert worden sein sollen. Seit April 2021 waren die Tate-Brüder deswegen im Visier der rumänischen Ermittler.

Andrew Tate (M), und sein Bruder Tristan verlassen am 10. Januar das Gericht in Bukarest, nachdem sie vor dem Berufungsgericht erschienen sind. Der umstrittene Social-Media-Influencer kam am Dienstagmorgen in Handschellen bei dem Gericht an.&nbsp;&nbsp;
Andrew Tate (M), und sein Bruder Tristan verlassen am 10. Januar das Gericht in Bukarest, nachdem sie vor dem Berufungsgericht erschienen sind. Der umstrittene Social-Media-Influencer kam am Dienstagmorgen in Handschellen bei dem Gericht an.   dpa/AP/Alexandru Dobre

Bekannt wurde Andrew Tate 2016, als er aus der britischen Big-Brother-Show hinausgeworfen wurde, weil ein Video publik geworden war, in dem er eine Frau mit einem Gürtel schlägt.

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Mit der Klimaaktivistin Greta Thunberg hat sich der Influencer auch angelegt: Auf Twitter zeigte er sich mit seiner Bugatti-Luxuskarosse, nur eins von 33 Luxusautos, die er nach eigenen Angaben besitzt. Seine provokative Aufforderung, ihm eine Email-Adresse zur Verfügung zu stellen, an die er eine Liste seiner Flotte mit den Emissionen der PS-Boliden schicken könnte, konterte Thunberg mit einer Anspielung auf den Ruf von PS-Protzen, ihren mutmaßlich kleinen Penis mit den übermotorisierten Karossen zu kompensieren.