Ein einem solchen doppelstöckigen Regionalzug der Deutschen Bahn spielte sich die Tat ab.
Ein einem solchen doppelstöckigen Regionalzug der Deutschen Bahn spielte sich die Tat ab. dpa/Jonas Walzberg

Es ist ein Fall, der viele Fragen aufwirft und Entsetzen zurücklässt. Ein Mädchen wird auf einer Zugtoilette vergewaltigt. Der Zug war vollbesetzt – hatte niemand etwas von der Vergewaltigung mitbekommen?

Mann folgt 14-Jähriger, drängt zu ihr auf die Toilette und vergewaltigt sie

Es ist Ende Juni, Regionalbahnen in Deutschland sind voll mit Passagieren, die das 9-Euro-Ticket nutzen. In manchen Zügen finden Reisende nicht mal mehr in den Gängen Platz. In solch einer Situation hat sich der vorliegende Fall abgespielt: Eine 14-Jährige ist in dem Zug zwischen Erfurt und Altenburg unterwegs, muss auf die Toilette. Was sie nicht bemerkt: Auf dem Weg zur Toilette folgt ihr ein Mann.

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Das Mädchen schließt die automatische Tür der Behindertentoilette, vergisst laut Polizei jedoch abzuschließen. Der Mann nutzt den Moment der Unachtsamkeit, dringt in die Toilette ein. Dort wird das Kind vergewaltigt.

Vier Fahrgäste saßen an der Toilette im Fahrradabteil – Polizei sucht Zeugen

Der Unbekannte habe im Anschluss die Toilette verlassen. In welches Abteil er ging, sei bisher nicht zu klären gewesen. Kurz darauf habe die 14-Jährige die Toilette verlassen und sei auf ihren Sitzplatz gegangen. Der 14-Jährigen zufolge sei der Zug zur Tatzeit voll besetzt gewesen, erklärte die Polizei – kann es sein, dass niemand die Tat bemerkt hatte?

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Das betreffende Abteil mit der Toilette sei das Fahrradabteil gewesen, dort hätten vier Fahrgäste gesessen. Die Polizei sucht nun Zeugen, die doch etwas mitbekommen haben könnten. Die Jenaer Polizei machte keine Angaben dazu, warum der Fall von Ende Juli erst jetzt veröffentlicht wurde.