Die kleinen Welpen sitzen mit Essensresten und Fäkalien in einer Transportbox. Foto: Polizei Recklinghausen

Fünf wenige Wochen alte Hundewelpen hat die Polizei in Marl (Nordrhein-Westfalen) aus dem Kleintransporter eines 32 Jahre alten Mannes befreit. Die Tiere waren in zwei Transportboxen aus Plastik untergebracht, über denen eine Decke lag, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Die Boxen standen demnach zwischen nicht richtig gesicherten Möbeln, Werkzeugkisten, Autoreifen und Benzinkanistern. Die Welpen hatten laut Polizei in den Boxen kein Wasser, diese seien zudem mit Essensresten und Fäkalienrückständen verdreckt gewesen.

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Der Fahrer behauptete demnach, dass er die Tiere für einen Bekannten nach Niedersachsen habe bringen wollen. Nach eigener Aussage war er schon fast 24 Stunden unterwegs. Woher er mit seinem Kleintransporter kam, war laut Polizei zunächst nicht bekannt. Eine Einfuhrerlaubnis habe er nicht vorweisen können. Ihn erwartet den Angaben zufolge eine Anzeige wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz. Zeugen hatten ein Winseln aus dem Wagen gehört und die Polizei alarmiert.

Immer wieder werden nur wenige Wochen alte Hunde ihren Eltern entrissen und durch ganz Deutschland, teilweise sogar ganz Europa kutschiert, um mit ihnen Geld zu machen.