Ein 20-Jähriger war am Donnerstagabend in Hohenfels mit seinem Auto in eine Personengruppe am Fahrbahnrand gefahren. Dabei war ein 36 Jahre alter Mann getötet worden.
Ein 20-Jähriger war am Donnerstagabend in Hohenfels mit seinem Auto in eine Personengruppe am Fahrbahnrand gefahren. Dabei war ein 36 Jahre alter Mann getötet worden. Haubner/vifogra/dpa

Es sind Bilder des Grauens, die sich den Ersthelfern an der Unfallstelle geboten haben: In Hohenfels (Oberpfalz) ist am Donnerstagabend ein 20-Jähriger mit seinem Auto von der Fahrbahn abgekommen. Über die Gegenspur rutschte er in eine geschotterten Einbuchtung am Fahrbahnrand, in der an einem Kleintransporter drei Menschen standen. Ein Mann starb sofort. Die beiden anderen kamen schwerverletzt mit Rettungshubschaubern in Kliniken.

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Mit seinem schwarzen VW-Kombi war der 20-Jährige auf der Staatsstraße 2234 von Markstetten kommend in Richtung Hohenfels unterwegs, als er vermutlich die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor. Kurz vor der Ortschaft Fuchsmühle passierte der schreckliche Unfall: Das Auto krachte in die Menschengruppe.

Opfer des Horror-Unfalls in Hohenfels wollten wohl zum Klettern

Ein 36-jähriger Mann starb noch an der Unfallstelle. Eine 25-jährige Frau und ein 40-jähriger Mann kamen nach der Erstversorgung durch Notärzte per Rettungshubschrauber in Kliniken in Regenburg. Nach Polizeiangaben vom Freitag waren die drei vermutlich auf dem Weg zum Klettern. Sie hatten am Donnerstagabend auf einer geschotterten Einbuchtung am Fahrbahnrand neben einem geparkten Kleintransporter der Marke Citroen gestanden.

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Der Unfallverursacher und eine 17-jährige Beifahrerin wurden leicht verletzt und kamen ebenfalls ins Krankenhaus. Ein Sachverständiger soll auf Anweisung der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth nun die Unfallursache klären.

„Für Einsatzkräfte ist mit Sicherheit ein Einsatz an einer Unfallstelle mit getöteten Personen und schwerst verletzten Personen immer ein äußerst dramatisches Ereignis, das mit Sicherheit lange im Kopf bleiben wird“, erklärt Rainer Hirschmann von der Polizeiinspektion Parsberg. Die Staatsstraße war für mehrere Stunden komplett gesperrt.

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