Heckrotor eines Hubschraubers (Symbolbild)
Heckrotor eines Hubschraubers (Symbolbild) imago/Kerstin Müller

Tragisches Unglück in Griechenland. Nach der Landung eines Hubschraubers am Flughafen der griechischen Hauptstadt Athen ist ein 22-jähriger Brite in die Rotorblätter der Maschine geraten und ums Leben gekommen.

Der Tourist sei mit dem Hubschrauber auf der Rückreise von der Ferieninsel Mykonos gewesen und aus bisher unbekannten Gründen nach der Landung ausgestiegen, als der Heckrotor noch lief. Er sei sofort tot gewesen, berichteten griechische Medien am Dienstag. Der Vorfall ereignete sich demnach bereits am Montagnachmittag. Die Schwester des Opfers soll sich ebenfalls in der Maschine befunden haben, wurde Zeugin des tödlichen Unfalls.

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Hubschrauberunglück in Athen: Pilot und Techniker festgenommen

Nach dem Unglück seien am Dienstagvormittag der Pilot und zwei Techniker des Bodenpersonals vorläufig festgenommen worden, berichtete die Zeitung Kathimerini. Wie es zu dem Unglück kommen konnte, sei noch unklar, der Vorfall werde von Experten für Flugunfälle untersucht, denn eigentlich sollen Touristen nur aussteigen, wenn die Rotoren sich nicht mehr drehen.

Der junge Mann war den Berichten zufolge mit Freunden in dem Hubschrauber unterwegs, seine Eltern sollen in einem zweiten gefolgt sein. Die Gruppe habe sich auf dem Rückweg nach Großbritannien befunden und hätte am Flughafen Athen in einen Privatjet dorthin steigen sollen. Der Hubschrauber der Eltern sei sofort umgeleitet worden, um nicht an der Unglücksstelle zu landen und ihnen den Anblick zu ersparen.

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