Caitlin Stasey spielt die Hauptrolle im Film Smile, der als einer der schlimmsten Gruselfilme der letzten Jahre gehandelt wird.
Caitlin Stasey spielt die Hauptrolle im Film Smile, der als einer der schlimmsten Gruselfilme der letzten Jahre gehandelt wird. Paramount Pictures

Haben Sie an Halloween noch nichts vor? Dann sollten Sie mal wieder ins Kino gehen – denn aktuell ist in vielen Filmpalästen noch ein Streifen zu sehen, der für extreme Reaktionen sorgt… und als einer der schlimmsten Gruselfilme der letzten Jahre gehandelt wird. Die Rede ist von „Smile“, eine Psycho-Horror-Schocker, der sogar Menschen in Ohnmacht fallen lässt. Andere Zuschauer rasten während der Vorstellung aus – und sorgen in den Kinos für massive Probleme.

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Grusel-Schocker: Wie schlimm ist der Film Smile wirklich?

Worum geht’s? Der Film erzählt die Geschichte einer Psychologin, die es in einer Klinik mit Patienten jeglicher Art zu tun hat. Eine junge Frau nimmt sich während einer Gesprächs-Sitzung das Leben, schneidet sich mit einer Scherbe den Hals durch. Und grinst dabei teuflisch! Die Folge: Fortan sieht die Psychologin selbst ständig böse grinsende Menschen und andere Grusel-Erscheinungen… und versucht herauszufinden, was es damit auf sich hat.

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Auch ein KURIER-Reporter, selbst Horror-Fan, sah den Film im Kino. Und war beeindruckt: Der gut gemachte Streifen – mit 17 Millionen Doller aber recht billig produziert – enthält gute Schreck-Sequenzen und ein beklemmendes Thema, das Genre-Fans an den Kult-Streifen „The Ring“ erinnert. Denn auch hier verbreitet sich das Böse wie ein Virus, während die Hauptperson des Films verzweifelt versucht, es aufzuhalten - und dabei auf immer mehr düstere Geschichten stößt.

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Heute schon gelächelt? In Smile geht es um teuflisches und tödliches Grinsen.
Heute schon gelächelt? In Smile geht es um teuflisches und tödliches Grinsen. Paramount Pictures

Im Netz tauchen nun immer wieder Berichte von heftigen Reaktionen auf, verbreiten sich unter anderem über das soziale Netzwerk „Tik Tok“. Hier wird davon berichtet, dass Zuschauer während des Films in Ohnmacht fielen. „Geht nicht in den Film ,Smile‘ – drei Leute sind bewusstlos geworden“, heißt es im Video eines Nutzers. In einem Bericht der „Bild“ ist die Rede von einem jungen Mann, der während der Vorstellung den Saal verließ, danach zusammengekauert vor dem Kino hockte. „Ich weiß nicht, was der Film mit mir gemacht hat, ich dachte nicht, dass er so gruselig wird“, sagte er dem Reporter.

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Doch nicht nur für solche Reaktionen sorgt der Streifen: In einigen Kinos löst der Film echte Probleme aus. „In letzter Zeit bekommen wir von euch vermehrt das Feedback, dass sich Gäste in den Vorstellungen von Smile störend verhalten. Wohl eher: Dass sie sich unter aller Sau verhalten“, heißt es etwa in einem Facebook-Beitrag des „Cinespace Bremen“. „Von lautstarkem Gerede, störender Smartphone Nutzung (strafbaren Mitfilmen, Fotos machen) und Popcorn durch den Saal werfen, ist da die Rede.“

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Man wolle das nicht dulden, werde entsprechende Zuschauer bei Störungen aus dem Saal werfen. Und: „Es gibt verstärkt Kontrollen. Auch im FSK Bereich. Bringt eure Ausweise mit, wenn Ihr nicht wirklich ganz klar 16 seid. Lieber mitbringen! Vor allem werden wir bei Beschwerden umgehend handeln: Wir werden uns ein ausführliches Bild von der Situation machen und bei Nichteinhaltung der Regeln einen Saalverweis und Hausverweis aussprechen.“

Für alle, die das teuflische Grinsen sehen, ist es zu spät: Szene aus dem Horrorfilm Smile.
Für alle, die das teuflische Grinsen sehen, ist es zu spät: Szene aus dem Horrorfilm Smile. Paramount Pictures

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Horrorfilm Smile: Kinos haben Probleme mit dem Jugendschutz

Das „Staufen-Kino“ berichtet ebenfalls von FSK-Problemen, kündigt starke Kontrollen an. „Der Film ist erst ab 16 Jahren freigegeben und das tatsächlich auch ziemlich zurecht. Smile ist wirklich einer der heftigsten Gruselfilme der letzten Jahre. Wir hatten schon Erwachsene hier, die vor Angst im Saal geschrien haben und raus mussten, weil ihnen der Film zu nahe ging. Fast täglich erreichen uns umgekehrt derzeit Anrufe und Mails von euch, ob ihr nicht doch auch schon unter 16 in den Film reingehen könntet, wenn ihr in Begleitung eurer Eltern kommen würdet oder eine schriftliche Erlaubnis von denen mitbringen würdet. Das geht leider nicht.“

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