Harry und seine Frau Meghan sind ab 8. Dezember in einer Netflix-Doku zu sehen.
Harry und seine Frau Meghan sind ab 8. Dezember in einer Netflix-Doku zu sehen. dpa/Rolf Vennenbernd

Die Briten und ihr Königshaus, das ist schon eine merkwürdige Verbindung. Die Royals versprühen noch immer einen gewissen Zauber, wie nicht zuletzt durch die große Anteilnahme an der Beerdigung von Elizabeth II. deutlich wurde - und das obwohl die Royals jedem Briten auf der Tasche liegen. Und dennoch wird von Fans der königlichen Familie jede Kritik am Königshaus abgeschmettert. Derzeit bekommen das Prinz Harry und seine Frau Meghan zu spüren, weil deren Doku „Harry & Meghan“ an diesem Donnerstag erscheinen soll.

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„Harry und Meghan“-Doku: Der Trailer verriet schon einiges

Bereits die ersten Trailer ließen vermuten, dass mit Kritik am britischen Königshaus nicht gespart wird. Harry erklärte seine Familie beschützen zu wollen, Meghan befand, dass wenn ohnehin über sie geredet werde, dass sie doch auch selbst die Geschichte erzählen könnten. 

In konservativen britischen Kreisen, die traditionell royal-affin sind, kommt das nicht gut an. Pierce Morgan etwa überschlägt sich eigentlich seit der Ankündigung der beiden, sich aus dem Königshaus zurückzuziehen mit Beleidigungen, nun zogen zwei weitere nach: Vor allem die konservative Moderatorin Megyn Kelly, die sich in der Vergangenheit immer wieder rassistisch äußerte, wetterte in ihrer Show gegen Harry und Meghan. Sie bezeichnete die beiden als „narzisstische Idioten“ und warf ihnen vor, andere Mitglieder des Palastes zu schikanieren und sich ständig zu beklagen.

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Michael Knowles beschimpft Harry und Meghan

Auch ihr Gast, der konservative Politik-Kommentator Michael Knowles haute ordentlich auf Harry und Meghan drauf. Er warf den beiden vor, den immer wieder beklagten Rassismus nur als Vorwand zu benutzen. Die beiden würden eine „internationale Selbstmitleidsparty“ und Meghan sei ohnehin immer nur „auf Prinzenjagd“ gewesen. Der Journalist, der sich in der Vergangenheit unter anderem homofeindlich und transfeindlich äußerte und die Klima-Aktivistin Greta Thunberg „ein psychisch krankes schwedisches Kind“ nannte, schoss sich vor allem auf Meghan ein.

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Vor dem Hintergrund dieser Feindseligkeit muss es für Harry und Meghan nun eine große Erleichterung sein, sich mit ihrer Doku wehren zu können.