In einem Bus erlitt der Mann einen Herzstillstand (Symbolfoto).  imago stock&people

Erschütternde Szenen in einem Linienbus in Braunschweig: Während zunächst eine Krankenschwester und dann die Einsatzkräfte der  Feuerwehr verzweifelt versuchten, das Leben eines kollabierten Fahrgastes zu retten, griffen Mitfahrer zu ihren Telefonen und filmten die letztlich erfolglosen Rettungsmaßnahmen. 

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Herzstillstand während der Fahrt

Während der Fahrt in dem Bus hatte der Mann einen Herz-Kreislauf-Stillstand erlitten. Eine Krankenschwester handelte sofort und startete Wiederbelebungsversuche.  Neben ihr zückten andere Fahrgäste ihr Handy. Nicht um den Rettungsdienst zu rufen, sondern um das Geschehen im Video festzuhalten. 

Während der Reanimationsversuche hätten einige „nichts anderes zu tun gehabt, als die Situation zu filmen“, teilte die Feuerwehr nach dem Tod des Mannes mit. Das Verhalten löste Abscheu und Empörung aus. 

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Fahrgäste filmen den sterbenden Mann

Die Krankenschwester habe mit telefonischer Hilfe der Rettungsleitstelle versucht, dem Mann das Leben zu retten. Später kamen dann Feuerwehrleute dazu. Auch ihnen gelang es  aber nicht, den Mann zu retten. Zum Alter des Fahrgastes machte die Feuerwehr keine Angaben.