Boris Becker soll Ärger mit der britischen Justiz haben. Imago/Nordphoto

Wenn Boris Becker auf oder direkt neben dem Tennisplatz ist, läuft alles in geregelten Bahnen. Er gilt als ausgewiesener Experte in dem Sport, der ihn einst groß gemacht hat. Als TV-Fachmann wir er geschätzt und auch beim Deutschen Tennis Bund (DTB) brachte er als Head of Men’s Tennis sein Fachwissen ein. Doch bei allem, was mit Tennis nicht zu tun hat, hat Boris Becker oftmals ein weniger glückliches Händchen bewiesen – und nun offenbar auch wieder Ärger mit der britischen Justiz!

Boris Becker: Prozess wegen Insolvenzverschleppung verschoben

Wie die Bild berichtet, wurden dem dreimaligen Wimbledon-Champion Becker nun neue Reiseeinschränkungen auferlegt. Hintergrund ist noch immer sein Insolvenzverfahren. Denn aktuell läuft noch ein Strafprozess wegen Insolvenzverschleppung. Eigentlich sollte das Verfahren in dieser Woche beginnen, doch weil Boris Becker sein Anwaltsteam austauschte, entschied Richterin Deborah Taylor, den Prozess auf März 2022 zu verschieben.

Bei dem Termin, bei dem die Richterin diese Entscheidung fällte, soll auch Becker selbst anwesend gewesen sein – und soll eine Standpauke bekommen haben. Laut der Bild rügte die Richterin den ehemaligen Weltklasse-Tennisspieler für seinen Trip nach Mallorca. Mitte August machte er während seines Ibiza-Urlaubs einen Abstecher auf die Nachbarinsel, um bei der Ausstellungseröffnung seines Sohnes Noah dabei zu sein.

Boris Becker mit seiner Ex-Frau Barbara (r.) und seiner Freundin Lilian de Carvalho Monteiro (2. v. l.) bei der Vernissage seines Sohnes Noah dpa/Clara Margais

Strengere Reiseauflagen für Boris Becker

Doch eigentlich muss Becker laut dem Blatt aktuell bei jeder Auslandsreise, die er vorhat, die Behörden über sein Reiseziel informieren. ,„Wenn er von Insel zu Insel zieht, würden wir das gerne wissen“, soll es vonseiten der Anklage geheißen haben.

Und das sah Richterin Deborah Taylor offenbar ganz ähnlich. Die Folge: Die Reiseauflagen für Boris Becker sollen verschärft worden sein. Bei Reisen muss Becker jetzt nicht nur Länder und Orte, sondern auch den Besuch von Inseln vorher anmelden, berichtet die Bild. Bei erneutem Verstoß soll ein gänzliches Reiseverbot oder gar Gefängnis drohen.

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Boris Becker selbst oder seine Anwälte äußerten sich bislang nicht zu den Berichten.