Polizisten untersuchen in Halle einen Transporter, der in dem Streit eine Rolle gespielt haben soll. Foto. dpa/Tobias Junghannß

Am Montagabend kam es in Halle an der Saale zu einem Großeinsatz der Polizei. Grund dafür war offenbar eine Schießerei im Stadtteil Ammendorf. Verletzt wurde bei der Auseinandersetzung aber offenbar niemand.

Wie die Mitteldeutsche Zeitung (MZ) berichtet, begann der Streit am Montagabend gegen 19.20 Uhr. Zunächst sei es demnach zu einer tätlichen Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen gekommen, nachdem ein Kinderwagen mit einem Kleintransporter umgefahren worden sein soll. Das Kind, das mit seiner Mutter unterwegs war, sei dabei auf die Straße gestürzt. Es kam mit leichten Verletzungen ins Krankenhaus.

Doch die Situation war damit längst nicht geklärt. Denn der Streit wurde offenbar weiter ausgetragen. Als die Polizei am Tatort ankam, traf sie dort mehrere Menschen an. Sie sollen alle die rumänische Staatsbürgerschaft haben. Andere hatten sich allerdings bereits vom Ort des Geschehens entfernt. Die Polizei leitete die Fahndung nach den Flüchtigen ein und forderte auch das SEK an. 

Der Bereich um den Tatort wurde abgesperrt und überwacht. In diesem Bereich stand auch ein mehrstöckiges Wohnhaus so wie ein demolierter Transporter. Laut der MZ sollen Personen aus zwei Gruppen aufeinander geschossen haben. Verletzt wurde laut ersten Erkenntnissen aber niemand.

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Zudem richteten die Beamten in der Nacht auch eine Straßensperre auf der Landstraße in Richtung Dessau ein. Überdies soll es laut MZ einen weiteren Polizeieinsatz in Halle-Neustadt gegeben haben. Doch ob dieser Einsatz mit dem ersten zusammenhängt – und ob möglicherweise auch hier Schüsse gefallen waren, ist unklar.