Ein Sumatra-Elefant in einem Nationalpark in Indonesien. imago/ZUMA Press

In der indonesischen Provinz Aceh ist ein seltener Sumatra-Elefant getötet und enthauptet worden, wie die Deutsche Presse-Agentur berichtet. Der Rest des Kadavers sei am Sonntag in dem Dorf Jambo Reuhat im Osten der Region entdeckt worden, sagte Agus Arianto, der Chef der örtlichen Naturschutzagentur, am Dienstag. „Wir vermuten, dass er wegen seiner Stoßzähne getötet wurde“, erklärte er.

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12-Jähriger Elefant wurde zuvor vergiftet

Untersuchungen hätten ergeben, dass das etwa zwölfjährige Männchen vergiftet worden sei, bevor sein Kopf abgetrennt wurde. „Die Polizei ist mit dem Fall beschäftigt, und wir hoffen, dass die Täter bald gefunden werden“, so Arianto.

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Der Sumatra-Elefant (Elephas maximus sumatranus) ist eine Unterart des Asiatischen Elefanten. Er ist nur auf der Insel Sumatra beheimatet und wird auf der Roten Liste der Weltnaturschutzunion (IUCN) als vom Aussterben bedroht eingestuft. Weil der Lebensraum der Tiere immer weiter schwindet, gibt es Schätzungen zufolge heute weniger als 3000 Exemplare in freier Wildbahn.

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In der vergangenen Woche hatte ein wild gewordener Sumatra-Elefant ebenfalls in Aceh einen Farmer angegriffen und getötet. Der Mann hatte zuvor zusammen mit anderen Anwohnern versucht, eine Herde Dickhäuter davon abzuhalten, die Felder zu plündern.