Die Polizeigewerkschaft DPolG schreibt in einem Tweet von Bösewichtinnen. Der offenbar witzig gemeinte Tweet sorgt jetzt für hitzige Diskussionen. Foto: Imago/Christian Ohde

Die Deutsche Polizeigewerkschaft sorgt bei Twitter für Diskussionen. In einem Tweet machen sich die Verfasser mit dem Account „DPolG Hamburg @DPolGHH“ ganz offensichtlich über die Gendersprache lustig. Der Tweet ist Teil einer Diskussion, die unter den Namen „Kritik an Gender-Sprache: Abenteuerliche Duden-Kreationen“ geführt wird.

Die Vertreter der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG) schreiben: „Die Durchsuchung führte zur Ergreifung von einem Bösewicht & zwei Bösewichtinnen, die als Hotelgäste getarnt auf Beutezug gingen. Wobei die Bösewichtinnen tatsächlich als Gästinnen des Hotels eingecheckt waren. An der Durchsuchung nahmen Polizeiende mehrerer Dienststellen teil.“

Die Reaktion auf den Tweet sind höchst unterschiedlich. So erhält der Tweet auf der einen Seite 870 „Gefällt mir“-Angaben. Auf der anderen Seite gibt es unzählige Kommentare – von Männern wie Frauen –, die den Tweet klar verurteilen. So schreibt ein User: „Muah. Was zu lachen für die dümmsten im Land“, ein anderer: „Es ist halt nicht witzig, sondern ignorant und dumm.“

Vereinzelt regen sich User zudem darüber auf, dass die Polizei nun auch gendern würde. So schreibt eine aufgeregte Person: „Sagt mal, ist dieser Tweet euer Ernst? Lest mal, was ihr da geschrieben habt ... Wer soll das lesen? Totaler Irrsinn ... und eine Zumutung für den Leser. Hört auf, in einem solchen Stil, der von Minderheiten initiiert wird, zu schreiben ...“.