Überall feierten die Menschen das Osterfest - doch mindestens für einen Hasen endeten die Feiertage tragisch.
Überall feierten die Menschen das Osterfest - doch mindestens für einen Hasen endeten die Feiertage tragisch. ZB/dpa/Patrick Pleul

Und, wie haben Sie das Osterfest gefeiert? Am Dienstag begann für viele Deutsche nach den Feiertagen wieder der Alltag – und weil viele das Fest mit Familie oder Freunden verbrachten, gehen die großen und kleinen besonderen Geschichten, die sich über die Tage ereigneten, an den meisten Menschen vorbei. Damit Sie die Ostertage trotzdem Revue passieren lassen können, haben wir die traurigsten, schrägsten, speziellsten Oster-Meldungen für Sie zusammengestellt.

Autofahrer überfährt Hasen – und muss sich wegen Wilderei verantworten

War’s der Osterhase? Ein Autofahrer hat am Ostersonntag in Bodenkirchen (Bayern) einen Hasen überfahren und muss sich nun wegen Wilderei verantworten. Der 62-Jährige hatte das Tier in den frühen Morgenstunden erfasst - und dann in seinen Kofferraum gelegt, um beweisen zu können, dass es sich um einen Wildunfall handelte. Und das beschert ihm nun Probleme: „Durch das Mitnehmen des toten Hasen muss sich der Fahrer nun wegen Jagdwilderei verantworten“, teilte die Polizei mit. Denn nur der zuständige Jagdpächter dürfe ein getötetes Tier mitnehmen.

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Dreister Dieb klaut Osterschokolade aus Seniorenresidenz

In einer Seniorenresidenz im sächsischen Zittau haben unbekannte Täter die Bewohner um ihre Oster-Süßigkeiten gebracht. Bei dem Diebstahl in der Nacht zu Ostersonntag seien dort unter anderem rund 100 Schokoladen-Osterhasen und „eine Vielzahl an Ostereiern“ entwendet worden, teilte die Polizei mit. Die Täter hätten zuvor den Schlüssel zur Küche der Seniorenresidenz entwendet und dann in der Osternacht dort den Kühlschrank „nahezu geplündert“. Der Diebstahlschaden betrage rund 140 Euro, hieß es. Die Kriminalpolizei ermittelt.

Passend zum Osterfest: Feuerwehrleute retten Entenküken

Passend zu Ostern haben Feuerwehrleute in Bremerhaven ein kleines Entenküken gerettet. Es war in einen Straßengully gestürzt, wo Passanten es am Morgen des Ostersonntag entdeckten, wie die Feuerwehr mitteilte. Die Entenmutter und zehn Geschwisterküken riefen den Angaben zufolge „unentwegt“ nach dem verlorenen Familienmitglied.

Das Küken verirrte sich den Angaben zufolge danach „im verzweigten Kanalisationsnetz“. Um es wieder anzulocken, nahmen Feuerwehrleute mit dem Smartphone die Laute der Entenmutter auf und spielten das Schnattern in verschiedenen Gullys ab. So gelang es ihnen den Angaben zufolge, das Küken in einen Ablaufschacht zu locken und von dort zu retten. „Munter und offensichtlich unverletzt setzte die gesamte Entenfamilie ihren Osterspaziergang fort.“

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Ein Feuerwehrmann der Feuerwehr Bremerhaven rettet ein Küken aus einem Gully.
Ein Feuerwehrmann der Feuerwehr Bremerhaven rettet ein Küken aus einem Gully. Feuerwehr Bremerhaven

Schräges Treffen in München: Mehrere Hundert Dackel versammeln sich

Mehrere Hundert Dackel und ihre Herrchen und Frauchen haben am Ostermontag den „Dackel-Day“ im Olympiapark in München gefeiert. Die Veranstaltung wurde in Erinnerung an den Dackel „Waldi“ organisiert, das erste offizielle Maskottchen der Olympischen Spiele, die vor 50 Jahren in München stattfanden. Nach Angaben des Olympiaparks waren 300 Dackel und ihre Besitzer dabei.

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Auf dem Programm standen ein Parcours der Hundeschule, Fotostationen und eine Modenschau für Hunde - mit gestrickten Dackel-Pullis. Der Höhepunkt der Veranstaltung: Ein gemeines Gassigehen rund um den Olympiasee. Ein Sprecher des Olympiaparks sprach von einer gelungenen Veranstaltung und einem „tollen Spaziergang“.

Oster-Suche mal anders: Versteckspiel löst Polizeieinsatz aus

Das Versteckspiel eines Sechsjährigen hat im bayerischen Neu-Ulm am Sonntag einen Polizeieinsatz ausgelöst. Wie die Beamten in Kempten am Montag mitteilten, hatte die besorgte Großmutter des Jungen den Notruf gewählt, nachdem dieser plötzlich verschwunden war. Zuvor hatte sie eine Stunde nach dem ihr anvertrauten Kind gesucht. Mehrere Streifenwagenbesatzungen fuhren zur Adresse der Frau und begannen mit der Suche nach dem vermissten Jungen. Zur allgemeinen Erleichterung klärte sich der Fall aber schnell auf: Beamte fanden den Gesuchten im Keller des Hauses seiner Großmutter. Er hatte sich laut Polizei heimlich versteckt, um ihr einen Streich zu spielen.

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