Die Deutsche Bahn bietet nun auch eine vegane Milchalternative im Bordbistro an. Deutsche Bahn

Gerade auf mehrstündigen Bahnfahrten ist es nötig, sich mal die Beine zu vertreten. Und oftmals führt der einzig sinnvolle Weg einen dann ins Bordbistro – wenn man in einem Zug unterwegs ist, der über so etwas verfügt. Und damit man während der Zugfahrt halbwegs wach bleibt, kann man sich dort direkt noch einen Kaffee mitnehmen. Doch wer sich vegan, also komplett ohne tierische Produkte ernährt, hatte dort bislang eine nicht sonderlich große Auswahl – eigentlich nur den schwarzen Kaffee. Bis jetzt!

Darum setzt die Bahn jetzt auch auf Hafermilch

Seit dem 1. Januar bietet die Deutsche Bahn in ihrem Bordbistro nämlich nicht mehr nur Kuhmilch, sondern auch Hafermilch für die verschiedenen Kaffee-Angebote an. Die Bahn nutzt dabei die gut aufschäumbare Barista-Edition der pflanzlichen Milch-Alternative der schwedischen Firma Oatly. Laut Mitteilung ist die Hafermilch in allen Bordbistros der ICE- und IC-Züge im Angebot.

Die Bahn versteht das Angebot von Hafermilch als Alternative zu der Kuheuter-Milch als Zeichen fürs Klima. „Wir als Deutsche Bahn verstehen den Schutz von Umwelt und Klima als ganzheitliche Aufgabe und setzen auch in unseren Bordbistros auf einen nachhaltigen Umgang mit Ressourcen“, heißt es in einem Statement auf der Website der Bahn.

Hafermilch hat eine viel bessere Klimabilanz als Kuhmilch

Und tatsächlich ist die CO2-Bilanz von Hafermilch deutlich besser als die der Kuh-Version. Für einen Liter Vollmilch fielen im Jahr 2018 laut dem Statistik-Portal Statista 3,2 Kilo CO2-Äquivalent an, für einen Liter Hafermilch mit 0,9 Kilo weniger als ein Drittel. Laut einem Bericht der Albert Schweizer-Stiftung aus dem Jahr 2018 steht Hafermilch aber nicht nur in Sachen CO2, sondern auch, was die Versauerung der Meere, den Landverbrauch und den Energieverbrauch angeht, deutlich besser da als Kuhmilch.

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Ob die Hafermilch für den Kaffee bei der Bahn zum gleichen Preis wie die Kuhmilch über den Tresen geht, oder ob es wie in vielen Kaffees einen Aufpreis geben wird, geht aus der Mitteilung des Unternehmens nicht hervor.