Mit der Pistole jagte James Bond im Auftrage ihrer Majestät einst Dr. No. Foto: AFP

Mit der Pistole jagte James Bond im Auftrage ihrer Majestät einst Dr. No. Jetzt wurde die halbautomatische Walther PP im Auktionshaus Julien in Beverlys Hills versteigert. Der Hammer fiel bei 256 000 Dollar, mehr als die Experten gerechnet hatten.

Die halbautomatische Pistole von Typ Walther PP. Die Pistole, die Bond-Darsteller Sean Connery bei seinem ersten Auftritt als Geheimagent in „James Bond - 007 jagt Dr. No“ (1962) benutzte, wurde versteigert.  Foto: Juliens Auktionen/PA Media/dpa

Der Verkäufer war der Produzent und Filmsouvenir-Sammler Dan Lanigan, der mit 150 000 bis höchstens 200 000 Dollar kalkuliert hatte. Er hatte die „Dr. No”-Pistole, die nicht mehr schiesstauglich ist, vor 16 Jahren in London ersteigert: „Roger Moore war zwar mein Lieblingsbond, aber mit dieser Waffe hat Connery den Agenten 007 definiert. Wobei die Pistole im Film als PPK vorgestellt wird, obwohl es eine PP ist. Warum, konnte mir nie jemand sagen“. Der oder die Höchstbietende will anonym bleiben. Ein Sprecher vom Auktionshaus: „Die Person, die den Zuschlag bekam, hat jeden James Bond-Film gesehen und ist ein Riesen-Fan.“

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Lanigan legt Wert besteht, dass er den Versteigerungs-Vertrag bereits zwei Wochen vor dem Tod von Connery am 31. Oktober abgeschlossen hatte: „Ich würde mich schlecht fühlen, wenn die Leute denken, dass ich von Connerys Tod profitieren wollte. Ehrlicherweise hätte ich die Pistole behalten, wenn er vorher gestorben wäre.“