Die jungen Malteser-Welpen befanden sich im Kofferraum des kontrollierten Autos. Foto: Bundespolizei

Die Polizei hat einen Fall von illegalem Welpen-Handel aufgedeckt. Einsatzkräfte der Bundespolizeidirektion Chemnitz kontrollierten am 12. November gegen 10.45 Uhr „an der Bundesstraße B174 einen PKW Opel mit rumänischer Zulassung“. Das teilte ein Sprecher der Bundespolizei mit. Als die Beamten das offenbar verdächtig wirkende Fahrzeug kontrollierten, fanden sie im Kofferraum „eine Hundetransportbox mit fünf Hundewelpen“. Dabei handelte es sich um Malteser.

Lesen Sie auch: Illegaler Welpenhandel: Immer mehr Hundebabys leiden Höllenqualen >>

Bei der weiteren Überprüfung stellte sich laut dem Polizeisprecher heraus, dass „die beiden rumänischen Fahrzeuginsassen im Alter von 33 und 29 Jahren keinerlei Papiere für die Welpen vorweisen konnten“. Die Beamten informierten daraufhin das zuständige Veterinäramt.

Der Sprecher weiter: „Eine Ärztin kam vor Ort, um sich ein Bild über den Zustand der Tiere zu machen“. Dabei stellte die Frau fest, dass die „Malteser höchstens fünf bis Wochen alt sein können“ und somit „für einen Transport viel zu jung sind“. Sie ordnete die Sicherstellung der Tiere an und gab sie anschließend in die Obhut eines Tierheimes.

Lesen Sie auch: Diese Fotos brechen echten Tierfreunden das Herz >>

Gegen die Fahrzeuginsassen wird nun wegen des Verstoßes gegen die Tierschutz-Hundeverordnung ermittelt.