Herbstlaub und Frühlingstemperaturen.  Foto: Federico Gambarini/dpa

Montagmorgen und schon 17 Grad in Berlin, im Laufe des Tages steigt das Quecksilber sogar auf 20 Grad. Im Südwesten Deutschlands waren es sogar Höchstwerte von 25 Grad. So einen warmen Start in den November gab es noch nie seit Beginn der Wetteraufzeichnungen.

Aber geht das so weiter? Nein, das Wetter wird nun rasch herbstlicher, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Montag vorhersagte. Zum Wochenstart schaufelte der ehemalige Hurrikan "Zeta" noch extrem milde Luftmassen aus Spanien nach Deutschland. Schon die Nacht zum Montag war laut DWD "rekordmäßig mild".

Der deutschlandweite Rekordwert von 25,9 Grad für November im bayerischen Rosenheim wurde aber wohl nicht übertroffen werden, hieß es beim DWD.

Am Dienstag ist aber Schluss mit spätsommerlichen Temperaturen: Mit einer Kaltfront aus Westen wird die milde Subtropikluft zum östlichen Alpenrand abgedrängt und durch kühlere Meeresluft ersetzt, wie Meteorologe Robert Hausen von der Wettervorhersagezentrale erklärte. "Diese setzt sich schubweise bis zur Wochenmitte landesweit durch, so dass die Höchstwerte tagsüber meist nur noch um die 10-Grad-Marke liegen."

Vom Atlantik kommt Hoch "Ramesh" nach Deutschland. "Damit steigt jahreszeitentypisch die Nebel- und Hochnebelneigung an. Gerade in Mittelgebirgstälern besteht erhöhte Frostgefahr, sobald der nächtliche Himmel einmal länger klar bleibt. So schnell kann es also im November von 25 Grad auf unter 0 Grad gehen."