Prinz William und Herzogin Kate. imago/i Images

Noch ist William nur der Herzog von Camebridge, doch eines Tages wird er der britische König sein. Und wenn es so weit ist, dann wird wohl einiges anders laufen als bisher bei den Royals! Denn Es scheint, als wäre nicht nur Prinz Harry, der vor der altmodischen, beengenden Royal-Family in die USA flüchtete, nicht damit zufrieden, wie es bei den Windsors läuft, auch William soll eine kleine Palast-Revolution wagen.

Prinz William und Herzogin Kate wollen frischen Wind ins Königshaus bringen

Wie mehrere britische Medien berichten, will Prinz William, der stets in enger Abstimmung mit seiner Frau Kate handelt, mit den Veränderungen nicht warten, bis er eines Tages auf dem Thron sitzt. Schon wenn Queen Elizabeth stirbt, sein Vater Charles König und er selbst „Prince of Wales“ wird, soll er einiges verändern wollen. Anstatt der 137 Mitarbeiter, die Charles als Prince of Wales hat, will William auf 70 runtergehen.

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Offenbar fand bei William und Kate vor allem während der Karibikreise ein Umdenken statt. Imago/i Images

Ziel sei es, ein kostengünstigeres und weniger Formelles Team um William und Kate aufzubauen. Die beiden, so heißt es, wollen glaubwürdiger werden. Ein Insider wird in der britischen Sun mit den Worten zitiert: „William und Kate werden ihre Arbeitsweise modernisieren. Es ist ein frischer Wind.“ Dazu sollen auch kürzere Solo-Reisen gehören, wie kürzlich, als Kate alleine in Dänemark gewesen ist.

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Prinz William: Umdenken auf der Karibik-Riese

Dass sie während ihrer Karibikreise für britische Kolonialverbrechen angefeindet wurden, soll William und Kate zum Nachdenken gebracht haben. „Sie werden das Regelbuch zerreißen und die Dinge auf ihre Art machen“, wird die Quelle zitiert. Während der Reise durch die Karibik gab es vor allem in Belize und Jamaika Proteste gegen den Besuch der Royals. Es gibt starke Bewegungen, die sich für Enschädigungszahlungen und die Absetzung der Queen als Staatsoberhaupt einsetzen.

Wie die Daily Mail berichtete, soll William bereits während der Karibik-Tour Gespräche mit Beratern geführt haben. Er soll demnach gesagt haben, dass er seine eigene Meinung einbringen und sich mit Fragen wie etwa der nach Reparationen für begangenes Unrecht durch Sklaverei auseinandersetzen müsse.

In einer ausgewogen formulierten Rede sagte William: „Ich weiß, dass diese Reise Fragen über die Vergangenheit und die Zukunft noch stärker in den Mittelpunkt gerückt hat. In Belize, Jamaika und auf den Bahamas ist es die Aufgabe der Menschen, über die Zukunft zu entscheiden. Aber wir haben es sehr genossen, Zeit mit den Gemeinden in allen drei Ländern zu verbringen und mehr über die Themen zu erfahren, die ihnen am wichtigsten sind.“

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William sei jemand, der zuhöre, sagte die Quelle der Sun. Er sei aufgeschlossen gegenüber dem, „was modern und relevant ist“. Es wird spannend zu sehen sein, was davon noch übrig ist, wenn er in einigen Jahren tatsächlich König ist.