Eine Frau hatte zwar die sechs Richtigen in der kalifornischen SuperLotto Plus-Lotterie getippt, den Lottoschein dann aber zu heiß gewaschen. Foto: ZVG

Ein Waschtag kostete eine Frau aus Kalifornien 26 Millionen Dollar. Sie hatte zwar die sechs Richtigen in der kalifornischen SuperLotto Plus-Lotterie getippt – konnte den Gewinnerschein aber nicht vorlegen. Er wurde in ihrer Kochwäsche zerstört.

Die namentlich nicht bekannte Frau hatte am 12. November das Ticket im Arco AM/PM Tankstellenmarkt im Los Angeles Vorort Norwalk gekauft. Am 14. November wurde der Manager der Tankstelle informiert, dass das Jackpot-Los (23, 36, 12, 31, 13 und 10) über 26 Millionen Dollar bei ihm erworben wurde. Doch kein Gewinner meldete sich. Am Mittwoch, zwei Tage vor Ablauf der sechsmonatigen Frist, den Gewinnerschein in der Lottozentrale vorzulegen, kam eine Frau in den Tankstellen-Shop.

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Mitarbeiterin Esperanza Hernandez verriet der örtlichen Zeitung „Whittier Daily News“: „Sie sagte zu mir, dass sie den Jackpot-Schein in der Hosentasche vergessen hatte und dass dieser dann in der Wäsche zerstört wurde.“ Die Frau wollte dann wissen, ob es ein Überwachungsvideo aus dem November gab, als sie den Jackpot-Lottoschein gekauft hatte. Das gab es und der Arco-Manager schickte das Band an die Lottozentrale.

Es half nichts. Ein Lotterie-Sprecher: „Ein Video vom Kauf allein reicht nicht als Beweis, dass man der Besitzer des Gewinnerloses ist. Wer gewinnt und den Lottoschein verliert, muss zusätzlich noch zumindest ein Foto von der Vor- und Rückseite vorlegen.“ Das hatte die unglückliche Gewinnerin aber auch nicht vorzuweisen. Das Ende vom Lied: Die Beinah-Multimillionärin geht leer aus und das Geld fließt dem kalifornischen Schulwesen zu. 130.000 Dollar bekommt die Arco-Tankstelle, als Verkäufer des Gewinnertickets.

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Es ist erst das vierte Mal in 25 Jahren, dass in Kalifornien ein Jackpot von 20 Millionen Dollar oder mehr nicht in der vorgeschriebenen Frist eingelöst wurde.