Eine Kosmetikern bringt bei einer Kundin falsche Wimpern an (Symbolfoto).  Foto: imago images/Westend61

Lange, dichte und verführerische Wimpern – ein Schönheitsideal nach dem viele Frauen streben. Wer von Natur aus nicht mit vollen Wimpern gesegnet ist, kann nicht nur mit Mascara, sondern mit Fake Lashes nachhelfen und beeindruckende Ergebnisse erhalten. Auch eine Frau aus Brasilien träumte von einem besonderen Augenaufschlag. Allerdings hatte ihre Wimpernbehandlung in einem Beauty-Salon schlimme Folgen. 

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Wie die nationale Zeitung G1 jetzt berichtet, bekam die 41-Jährige bei der Prozedur versehentlich Klebstoff in die Augen, als die einzelnen Wimpern am Augenlid angebracht wurden. Obwohl die Augen der Kundin daraufhin schmerzhaft brannten, soll die behandelnde Kosmetikern der Frau lediglich ein Glas Wasser gegeben und sie nach Hause geschickt haben. Ein Notarzt wurde nicht alarmiert. 

Auch nach Stunden ließen die Schmerzen der 41-Jährigen nicht nach. Ganz im Gegenteil: Die Lage verschlimmerte sich dramatisch. Sie konnte auf einem Auge nichts mehr sehen. Auch das andere Auge erbrachte zum Zeitpunkt nicht mehr die gewohnte Leistung. Daraufhin begab sich die Frau schmerzerfüllt in ein Krankenhaus. Bisher ist unklar, ob sie ihre Sehfähigkeit dauerhaft verloren hat oder diese zurückkehren wird. 

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Unterdessen soll die Schwester der Betroffenen auf Facebook Fotos geteilt haben. Wie die Zeitung weiter berichtet, gibt sie der Kosmetikerin die Schuld dafür, dass ihre Schwester womöglich große Teile ihres Augenlichts verloren habe. „Niemand sagt, dass das kein Unfall war, aber sie hat ihr keine Hilfe angeboten und sie mit Schmerzen zurückgelassen“, wird sie zitiert. Und weiter: „Sie hätte sie wenigstens in die Notaufnahme bringen können. Der Arzt sagte, wenn sie sofort behandelt worden wäre, hätte man den Schaden vermeiden können“. Die Geschädigte soll derweil Polizei und Gesundheitsbehörden verständigt haben.