Eine 40-Jährige wurde in Wien mit Gewalt und Elektroschocks monatelang zur Prostitution gezwungen. Foto: Imagoimages/Antonio Guillem

Die Polizei in Wien hat eine Frau gerettet, die seit März zur Prostitution gezwungen wurde. Nach Angaben der Kronenzeitung wurde die Frau offenbar mit massiver Gewalt und Elektroschocks gefoltert. Als tatverdächtig gelten der Ex-Freund der Frau sowie mehrere Mitglieder aus dessen Familie.

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Die Polizei fand bei ihren Ermittlungen einen Kalender, der Details des Martyriums belegt. Demnach wurde die 40-Jährige mehrere Stunden täglich zum Sex mit Freiern gezwungen. Bis zu 1000 Euro pro Tag musste die Frau in einen schmalen Wandschlitz stecken. Dahinter verbarg sich nach Ermittlerangaben ein Tresor, schreibt die Kronenzeitung. Dieser sei von der Familie ihres Ex-Freundes regelmäßig geleert worden.

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Sowohl der Ex-Freund der Zwangsprostituierten als auch mehrere seiner Angehörigen wurden festgenommen. Zum Teil sitzen sie jetzt in Untersuchungshaft.