An der Absturzstelle in der Nähe des internationalen Flughafens Pokhara in Nepal.
An der Absturzstelle in der Nähe des internationalen Flughafens Pokhara in Nepal. dpa/Yunish Gurung/AP

In Nepal ist ein Passagierflugzeug mit 68 Passagieren sowie vier Crew-Mitgliedern an Bord abgestürzt. Mindestens 69 Personen, vermutlich aber alle kamen ums Leben. Ihre Leichen wurden an der Absturzstelle mitten in der Stadt Pokhara, dem Ausgangspunkt für zahlreiche Trekkingtouren im Himalaya, geborgen, wie die betroffene nepalesische Yeti Airlines mitteilte. Es ist eines der schlimmsten Luftverkehrsunglücke seit Jahren in dem armen Land im Himalaya. Die Ursache war am Sonntag unklar.

Rund 300 Polizisten und zusätzlich Armeeangehörige seien für Rettungsarbeiten vor Ort, sagte ein Polizeisprecher der Deutschen Presse-Agentur am Sonntag. 68 Leichen sollen bislang geborgen worden sein. Der Flieger der örtlichen Yeti Airlines verunglückte demnach am Sonntagmorgen auf der Strecke zwischen der Hauptstadt Kathmandu und der Stadt Pokhara kurz vor der Landung.

Auf Videos und Fotos in sozialen Medien waren Rauchwolken und Feuer am mutmaßlichen Ort des Absturzes zu sehen. Nähere Details, etwa zu möglichen Opfern oder der Absturzursache, waren zunächst nicht bekannt.

An Bord seien neben 53 Fluggästen aus Nepal auch 5 Inder, 4 Russen, 2 Koreaner sowie je eine Person aus Irland, Australien, Argentinien und Frankreich gewesen, hieß es vonseiten der Flughafenbehörden.

Die Fluggesellschaft Yeti Airlines befindet sich wegen Sicherheitsbedenken wie mehrere andere nepalesische Fluggesellschaften auf einer schwarzen Liste der EU für Airlines.

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Pokhara liegt etwa 200 Kilometer nordwestlich von Kathmandu und ist Ausgangspunkt für zahlreiche Trekkingtouren im Himalaja, darunter die Annapurna-Runde. Das Annapurna-Massiv ist eine beliebte Wanderregion in dem Land. In der bergigen Region gab es schon mehrere Flugzeugabstürze. Im vergangenen Jahr starben bei einem Absturz auf der Flugroute Pokhara–Jomsom 22 Menschen, darunter zwei Hessen.

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