Boris Becker könnte mit einem Privatjet nach Deutschland fliegen und dort Weihnachten mit seiner Familie feiern (Archivbild).
Boris Becker könnte mit einem Privatjet nach Deutschland fliegen und dort Weihnachten mit seiner Familie feiern (Archivbild). AP/ Alberto Pezzali

Seit rund acht Monaten sitzt Ex-Tennisprofi Boris Becker nun in einem britischen Gefängnis. Doch damit könnte es bald vorbei sein. Laut einem Bericht der britischen Daily Mail winkt „Bum Bum Boris“ noch vor Weihnachten die Haftentlassung! Zudem würde er wohl nicht einfach normal nach Deutschland zurückkehren sondern im Privatjet heimfliegen!

Möglich soll dies werden, weil die britischen Gesetze eine vorzeitige Haftentlassung ausländischer Straftäter in ihre Heimatländer erlauben. Auch soll Becker laut dem Bericht einen Deal mit einem Münchner Privatsender geschlossen haben. Dieser garantiert ihm einen Heimflug im Luxus-Privatjet!

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Boris Becker könnte nach acht statt 30 Monaten freikommen

Boris Becker hatte zwar mehr als zehn Jahre in Großbritannien gelebt, jedoch nie die britische Staatsbürgerschaft angenommen. Dadurch könnte er von einer früheren Haftentlassung mit anschließender Abschiebung profitieren (KURIER berichtete).

So könnte er nach acht Monaten seiner eigentlich 30 Monate dauernden Haftstrafe freikommen, heißt es. Eine Reduzierung der Strafe um 135 Tage ist möglich, weil er keine britische Staatsbürgerschaft besitze und das Vereinigte Königreich so die Überbelegung der Haftanstalten reduzieren will.

Nachdem Becker gerade erst am 27. November seinen 55. Geburtstag in der Haftanstalt Huntercombe in der Grafschaft Oxfordshire verbracht hat, könnte er so zumindest Weihnachten zusammen mit der Familie und besonders seiner Mutter Elvira Becker (87) verbringen. 

Weihnachten mit ihrem Sohn, bedeutet Elvira Becker viel

Vor Weihnachten zu Hause zu sein, bedeutet der Familie Becker viel. Beckers Mutter hatte bei der Verurteilung Ängste geäußert, sie könnte ihren Sohn nicht wieder sehen. „In ihrem Alter weiß man ja nie, was passiert“, hieß es damals in einem Bild-Bericht: „Egal, was passiert – er ist und bleibt mein Sohn.“ Die Chancen stehen gut, dass Boris Becker zu Weihnachten wieder in Deutschland ist. Die Vorbereitungen für die Rückkehr sollen schon laufen.

Der Privatjet-Deal hätte dabei vor allem praktische Gründe: Eine Entlassung des Ex-Tenniswunders würde sicher ein riesiges Medienecho verursachen. Daher habe man den Privatjet als Vertragsbedingung festgesetzt, wie die Mail Online unter Berufung auf Quellen in Deutschland berichtet. So wolle man Becker als Quelle schützen und ein Exklusivinterview mit dem bekannten Sportstar ermöglichen. Die Einschaltquoten wären dem Sender wohl sicher!