Der Feuerwehrwagen war in Jülich unterwegs zu einem Brandort. dpa/Ralf Roeger

Das hat gekracht! Bei einem Unfall mit einem Einsatzwagen der Feuerwehr sind im nordrhein-westfälischen Jülich neun Menschen teils schwer verletzt worden. Das Feuerwehrfahrzeug prallte am Montagabend gegen 20 Uhr auf der Fahrt zu einem Einsatz auf einer Kreuzung mit einem Rübentransporter zusammen. Das teilte die Polizei am Dienstagmorgen mit.

Feuerwehrauto kracht in Rübenlaster

Durch die Wucht des Zusammenstoßes wurde der Lastwagen gegen ein weiteres Fahrzeug geschleudert und landete schließlich im Schaufenster eines Sonnenstudios. Auch das Feuerwehrauto streifte einen weiteren Wagen.

Alle sieben Feuerwehrleute in dem Einsatzwagen wurden verletzt. Vor allem die beiden Männer in vorderster Front traf es schlimm: Der 51 Jahre alte Fahrer wurde im Fahrzeug eingeklemmt und erlitt schwere Verletzungen, sein 58-jähriger Beifahrer trug ebenfalls schwere Verletzungen davon. 

Die Einsatzkräfte waren auf dem Weg zu einem brennenden Haus. Laut ersten Berichten waren sie mit eingeschaltetem Blaulicht und Martinshorn bei Rot über eine Ampel gefahren. Dort stieß der Einsatzwagen mit dem von links kommenden Laster zusammen.

Der Rübenlaster wurde durch den Zusammenprall mit dem Feuerwehrfahrzeug zur Seite geschleudert. dpa/Ralf Roeger

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Auch der 33 Jahre alte Lkw-Fahrer wurde schwer verletzt, sein 16-jähriger Beifahrer trug leichte Verletzungen davon. Menschen, die sich zum Zeitpunkt des Unfalls in dem Sonnenstudio aufhielten, kamen nicht zu Schaden. Ersten Schätzungen zufolge beläuft sich der Gesamtschaden an den Fahrzeugen und dem Sonnenstudio auf mindestens 100.000 Euro.

Der Wohnhausbrand wurde von einem anderen Löschfahrzeug bekämpft. Nach ersten Erkenntnissen starb bei dem Feuer ein Mensch. Weitere Einzelheiten waren am Dienstagmorgen noch nicht bekannt.