Ein Wohncontainer einer Asylbewerber-Unterkunft in Hamburg ist niedergebrannt. dpa

Hohe Flammen schlugen aus den Fenstern im zweiten Stock eines Wohncontainers im Hamburger Stadtteil Bergedorf, als die Feuerwehr am Montagabend am Brandort anrückte. Mit einem Großaufgebot konnten die Einsatzkräfte dem Feuer an der Asylbewerber-Unterkunft Herr werden. 

Die Bewohner wurden notärztlich von der Feuerwehr versorgt

Als die Feuerwehr am Brandort eintraf, berichteten mehrere Menschen den Einsatzkräften, dass sich mindestens eine Person im Gefahrenbereich betreffen würde. Mit Atemschutzmasken gingen drei Feuerwehrtrupps den Flammen entgegen. Sie mussten die Türen der betreffenden Container aufbrechen, da diese verschlossen waren. Glücklicherweise wurde dort niemand gefunden, der Opfer der Flammen geworden war.

Notärzte und Sanitäter der Feuerwehr versorgten die 20 Menschen, die sich aus dem Wohnkomplex in Sicherheit gebracht hatten in einem bereitgestellten Linienbus des Hamburger Nahverkehrs. Ernsthafte Verletzungen wurden entgegen der ersten Annahme von der Feuerwehr nicht verzeichnet. Anschließend wurden 18 Menschen von der Polizei in andere Wohnanlagen verlegt, da ihre Räume nicht mehr bewohnbar waren.

Polizei ermittelt zur Brandursache

Die eigentlichen Löscharbeiten dauerten anderthalb Stunden, die Nachlöscharbeiten dauerten laut Feuerwehr aber noch einige Zeit an. Insgesamt dauerte der Einsatz, an dem 60 Einsatzkräften der Berufsfeuerwehr und Freiwilligen Feuerwehren beteiligt waren, vier Stunden. 

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Was genau den Brand ausgelöst hat, ist zur Stunde offenbar noch nicht eindeutig geklärt. Die Polizei hat die Ermittlungen der Brandursache aufgenommen.