Auf einem Flug des Reiseveranstalters Tui soll die Maskenpflicht nur schlecht eingehalten worden sein. Foto: Imago-Images/Alexander Ludger

Eigentlich sind es allein Sicherheitskonzepte wie Abstand am Flughafen und die Maskenpflicht in der Maschine, die in diesem Jahr den Sommerurlaub per Flieger überhaupt möglich machten. Das scheinen Crew und Passagiere eines Ferienfliegers von der griechischen Insel Zakynthos nach Cardiff (Wales) allerdings vergessen zu haben. Nun müssen 200 Menschen in Quarantäne. 

Wie die britische BBC berichtet, seien nach dem Flug am 25. August bereits 16 Passagiere positiv auf das neuartige Coronavirus getestet worden. Sieben davon seien britischen Gesundheitsexperten zufolge höchstwahrscheinlich an Bord schon ansteckend gewesen. Das ist vor allem deshalb problematisch, da etliche Passagiere die Corona-Schutzmaßnahmen ignoriert haben sollen. Viele hätten nicht wie vorgeschrieben Masken getragen; die Besatzung sei kaum eingeschritten, hieß es.

Lesen Sie alle aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus in unserem Coronavirus-Newsblog >>

„Der Flug war ein Debakel“, sagte eine Frau der BBC. Viele Fluggäste seien ohne Masken im Flieger herumspaziert, um sich mit Bekannten zu unterhalten. Die Maschine sei voller „egoistischer Cov-Idioten“ gewesen, sagte sie in Anspielung auf die Erkrankung Covid-19. Den Vorwürfen werde genau nachgegangen, zitierte der Sender einen Sprecher des Reisekonzerns Tui. Viele junge Briten haben in Griechenland den Ruf, feierwütig zu sein und viel Alkohol zu trinken.