Wegen Explosionen konnte die Feuerwehr den Brand nicht einfach löschen. Foto: Feuerwehr Dresden/dpa

Der Brand einer Abfüllanlage für Flüssiggas im Dresdner Industriegelände hat die Feuerwehr in Gefahr gebracht. Heftige Rauchentwicklung und einzelne Explosionen erschwerten die Löscharbeiten, die nur aus der Entfernung oder Deckung heraus möglich waren, sagte ein Sprecher.

Mit Hilfe unter anderem von Wasserwerfern konnte das Ausbreiten der Flammen auf weitere Gebäude und Fahrzeuge in Dresdens Albertstadt verhindert werden. 7o Feuerwehrleute waren im Einsatz, unterstützt von einem Hubschrauber. Nach zwei Stunden war die Lage unter Kontrolle.

Am Vormittag liefen noch  Restlöscharbeiten in dem etwa 30 mal 20 Meter großen Areal. Mit Wärmebildkameras werde weiter nach verborgenen Glutnestern gesucht, hieß es. Starker und sich drehender Wind entfache immer wieder kleine Brandherde.

Feuerwehrmänner schießen Schaum in das Gebäude, um Flammen zu ersticken. Foto: dpa/TNN/Tino Plunert

Der Notruf war am Donnerstag um 7.39 Uhr eingegangen. Da habe bereits eine schwarze Rauchsäule über dem Norden der sächsischen Landeshauptstadt gestanden. Die Beschäftigten der Firma, in der Gasflaschen abgefüllt werden, konnten sich rechtzeitig in Sicherheit bringen. Verletzt wurde niemand.

Die Bevölkerung der beiden angrenzenden Stadtteile wurde aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten sowie Belüftungs- und Klimaanlagen abzuschalten. Die Warnung wurde später  aufgehoben.