Auf der A81 in Baden-Württemberg kam es zu einem schweren Unfall.  Foto: imago-images/Alexander Hald

Für Meteorologen gilt der 1. Dezember als Winteranfang - und der ließ sich zumindest in der Südhälfte Deutschlands nicht lumpen. In Thüringen, Sachsen, Hessen, Rheinland-Pfalz, Bayern und Baden-Württemberg gab es teilweise reichlich Schneefall. Doch das sah in den Morgenstunden nicht nur romantisch aus - sondern sorgte auch für dutzende Unfälle. 

Zwischen fallenden Schneeflocken sieht ein Weihnachtsbaumverkauf in Frankfurt/Main gleich noch etwas romantischer aus. Foto: dpa/Frank Rumpenhorst

Vor allem Hessen hatte der plötzliche Schnee, an den hierzulande ja kaum einer mehr gewöhnt ist, schwer getroffen. Das Polizeipräsidium Nordhessen in Kassel meldete bis zum frühen Dienstagmorgen 13 witterungsbedingte Unfälle mit insgesamt neun Schwerverletzten. Der letzte schwerwiegende Unfall wurde einem Sprecher zufolge um etwa 1.00 Uhr gemeldet, in den folgenden Stunden sei nichts Größeres mehr hinzugekommen.

Rund 25 Unfälle gab es in der Nacht im Zuständigkeitsgebiet des Präsidiums Südhessen rund um Darmstadt. Auf der B47 bei Bensheim geriet ein Sattelzug ins Schleudern, der Anhänger wurde abgerissen. Wegen Bergungsarbeiten blieb die Straße zeitweise gesperrt. Die Unfälle aus der Nacht führt die Polizei zumeist auf fehlende Winterreifen zurück.

In Ravensburg (Ba-Wü) schippt ein Räumfahrzeug den Schnee weg. Foto: dpa/Felix Kästle

Rund um Pforzheim in Baden-Württemberg zählte die Polizei bis zum frühen Dienstagmorgen acht Unfälle wegen Glätte. Noch am Morgen galt in diesem Bereich, wie auch um Bayerns Hauptstadt München herum eine Warnung des Deutschen Wetterdienstes (DWD) vor Glatteis.

Rund um Pforzheim in Baden-Württemberg zählte die Polizei bis zum frühen Dienstagmorgen acht Unfälle wegen Glätte. Noch am Morgen galt in diesem Bereich, wie auch um Bayerns Hauptstadt München herum eine Warnung des Deutschen Wetterdienstes (DWD) vor Glatteis. Und auch Berlin wird in den kommenden Tagen nicht davon verschont bleiben. Schon in der Nacht zu Mittwoch sollte es stellenweise den ersten Frost in der Hauptstadt geben - und es geht in den kommenden Tagen so weiter. Schließlich soll die Temperatur nachts unter den Gefrierpunkt fallen. Sollte es zu Niederschlägen kommen, wäre auch nächtlicher Schnee möglich.

In München blieb der Schnee auch am Morgen noch liegen.  Foto: dpa/Peter Kneffel

Auch in höheren Lagen in Thüringen fielen in der Nacht die ersten Flocken - so wurde etwa der Wintersportort Oberhof im Thüringer Wald in glitzerndes Weiß gehüllt.

Lesen Sie auch: WeihnAchtsamkeit: Der KURIER-Adventskalender für Jedermann – Türchen Nr. 1 >>

Anders als auf den Straßen, scheint der Bahnverkehr in Deutschland in diesem Jahr unbeschadet in den Winter gestartet zu sein. Laut der Deutschen Bahn gab es am Morgen des 1. Dezember keine Behinderungen.