Nicht wenige Aufzüge haben schwere technische Mängel. dpa/Christoph Soeder

Auweia, da kann einem das Einsteigen in den Fahrstuhl ja wirklich Sorgen machen...

Bei mehr als der Hälfte der rund 650.000 im vergangenen Jahr überprüften Aufzugsanlagen in Deutschland hat der TÜV Mängel festgestellt. Bei rund 4450 der gefundenen Probleme handelte es sich um „gefährliche Mangel“, wie die Technik-Experten jetzt mitteilten. Rund 2600 dieser Anlagen mussten demnach stillgelegt werden.

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Die übrigen Defekte konnten laut Verband an Ort und Stelle behoben werden. Die meisten beanstandeten Aufzüge wiesen lediglich „geringfügige Mängel“ auf, hieß es.

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Aufzugsanlagen: Sorge vor Cyberattacken!

„Mängel an Aufzügen wie verschleißende Tragseile, defekte Steuerungen oder ausgefallene Notrufsysteme sind eine Gefahr für die Nutzer:innen und müssen so schnell wie möglich behoben werden“, teilte Verbands-Geschäftsführer Joachim Bühler mit. Demnach seien im vergangenen Jahr mindestens knapp 650 Unfälle registriert worden, bei denen Menschen verletzt wurden.

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Der Verband warnte am Dienstag zudem davor, dass auch Aufzugsanlagen Ziel von Cyberattacken werden können. „Ein potenzielles Einfallstor für Cyberangriffe ist die im Internet of Things (IoT) vernetzte Gebäudetechnik, zu der auch Aufzugsanlagen gehören“, teilte Bühler weiter mit. „Vor allem mit dem Internet verbundene Steuerungen und Notrufsysteme von Aufzügen müssen vor digitalen Angriffen möglichst geschützt werden.“ Es fehle an verbindlichen Vorgaben und gesetzlichen Regelungen.

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Wer im Fahrstuhl feststeckt, sollte Ruhe bewahren. dpa/Andrea Warnecke

Aufzug in Jena bleibt stecken: Suff und Drogen!

Dazu passt das Mini-Drama, das sich gerade in Jena abgespielt hat. Dort blieben fünf Männer und Frauen mit ihrem Aufzug wegen technischer Probleme stecken. Die Gruppe aus Leuten im Alter zwischen 33 und 38 Jahren habe zunächst den Notrufknopf gedrückt, teilte die Polizei  mit. Die zuständige Fachfirma habe die Eingeschlossenen dann informiert, dass sie sich auf eine längere Wartezeit einrichten müssten.

Während der Zeit des Wartens und des Versuchs, den Fahrstuhl selbst zu öffnen, trank das Quintett reichlich Alkohol und verschüttete diesen teilweise, so dass Flüssigkeit aus dem Fahrstuhl tropfte. Zudem traten die fünf den Angaben zufolge gegen die Tür und konsumierten Drogen.

Die Frauen und Männer konnten erst befreit werden, nachdem die herbeigerufene Feuerwehr das Dach des Fahrstuhls abgetragen hatte. Zum Sachschaden gab es zunächst keine Angaben.