In „Kissing the Coronavirus“ verliebt sich einen Ärztin in das Coronavirus verliebt. Foto: ZVG

„Unsagbar schlecht”, „geschmacklose Pornografie”, „zum Todlachen“, „super amüsant“ – an einem neuen E-Buch des Autors M.J. Edwards scheiden sich die Geister. „Kissing the Coronavirus“ handelt von einer Ärztin, die sich – kein Witz – in das Coronavirus verliebt.

Der Erotikroman besteht aus nur 16 Seiten. Es handelt von einer Forscherin, die mit ihrem männlichen Kollegen an einem Impfstoff gegen COVID-19 entwickelt. Nach einem Selbstversucht stirbt der Forscher und verwandelt sich in ein Coronavirus in menschlicher Form. Die Forscherin verliebt sich in die Kreatur und die beiden haben leidenschaftlichen Sex.

Das Cover des Cyber-Buches Foto: ZVG

Das Buch war bereits am 22. April auf den Cyber-Markt gekommen und kostet 99 Cent zum Runterladen. Das Echo war extrem. Viele Leser konnten sich nicht entscheiden, ob sie dem Werk 5 Sterne oder nur 1 Stern geben.

Leser Udy Kumra gab dem Buch beides – 1 Star für Qualität und 5 Sterne für Humor. Er schrieb in seiner Bewertung: „Es könnte das wichtigste Buch sein, das ich je gelesen habe. Es war schrecklich, aber ich habe fast nach jedem Absatz mit schlappgelacht.“ Leserin Maha fasste die Meinung der anderen Hälfte zusammen: „Es war einfach nur Dreck. Schmutziger Softporno mit einem Thema, das todernst ist. Widerlich!“